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Notwendigkeiten haben Priorität

31.03.2015
LR Benger zu striktem Sparkurs: Festival der Transformale wird nach ersten Budgetkürzungen im Vorjahr noch einmal redimensioniert
Die jüngsten Ereignisse rund um die HETA und ihre Folgen auf Kärnten, aber auch die Kosten durch HCB, stellen das Land vor neue finanzielle Herausforderungen. „Das Hypo-Erbe sowie die notwendigen Ausgaben für das Görtschitztal verlangen von allen politischen Verantwortlichen einen strikten Spar- und Restrukturierungskurs. Vorrangig ist der laufende Betrieb sicherzustellen“, erklärte heute, Dienstag, Landesrat Christian Benger die Notwendigkeiten. „Diese neue Situation verlangt auch Redimensionierungen quer durch das Kulturreferat“, so Benger. Es werden nun auch vermehrt Förderabsagen an die Förderwerber erfolgen, weil aktuell keine Zusagen gemacht werden dürfen.
Konkret setzt Benger bei der Transformale an. Das Budget wurde bereits im Herbst von ursprünglich 600.000 auf 450.000 Euro gekürzt. „Damit ist es aber nicht getan. Wir setzen jetzt weitere Schritte und redimensionieren die Transformale noch einmal“, weist Benger hin. Redimensionierung deshalb, weil für Projekte schon Vorarbeiten geleistet wurden und schriftliche Zusagen bestehen. Daher belaufen sich die Einsparungen auf weitere 100.000 Euro.

Die Transformale 2015 wird nach Gesprächen mit den Beteiligten nicht im geplanten Ausmaß stattfinden, sondern sämtliche Aktivitäten im Bereich des Marketings und der kulturtouristischen Maßnahmen werden sofort eingestellt und die Verträge mit den Kuratoren aufgelöst. „Die Projektträger werden schriftlich über die weitere Vorgangsweise informiert. Finanziert werden die Projekte, für die es schriftliche Zusagen gibt und die von den Projektträgern als Einzelprojekt abgehandelt werden können. Aber auf die Dachmarke der Transformale werden sie verzichten müssen“, hält Benger fest.

HETA bestimme sämtliches Handeln in der Landesregierung. Ohne Einschnitte sei diese Lawine nicht zu bewältigen. „Für alle Bereiche ist wichtig, dass Sie trotz dieser Umstände weiterhin stattfinden, wenn auch nur in eingeschränktem Maße. Aber es geht jetzt nicht mehr um Begehrlichkeiten. Es geht um Notwendigkeiten“, sagt Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm