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Neues Gehaltsschema für Spitalsärzte soll bereits nach Ostern beschlossen werden

02.04.2015
LH Kaiser, LHStv.in Prettner: Gemeinsame gute Lösung ist auf der Zielgeraden
In den KABEG Spitälern wurde heute, Donnerstag, das zwischen Land Kärnten, KABEG und Ärztevertretern ausverhandelte neue Gehaltsschema für Kärntens Spitalsärzte auch in den abgehaltenen Betriebsversammlungen bestätigt. „Damit befindet sich die gemeinsame und gute Lösung endgültig auf der Zielgeraden und soll bereits in der Regierungssitzung nach Ostern seitens des Landes beschlossen werden“, sind Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin Beate Prettner froh über den konsensualen Abschluss der lange währenden Verhandlungen.

Seitens des Landes werden 13,5 Millionen Euro für das neue Modell zur Verfügung gestellt und nach der Beschlussfassung in der Regierungssitzung nach Ostern, soll das entsprechende Gesetz bereits am 30. April im Landtag beschlossen werden und nach Verlautbarung rückwirkend mit Jahresbeginn in Kraft treten, erläutert Kaiser den weiteren Zeitplan.

„Besonders hervorzuheben ist die Besserstellung der Jungärzte und die attraktiven Anreize für den Arbeitsplatz Spital, die mit dem neuen Gehaltsschema gesetzt werden“, unterstreichen Kaiser und Prettner. So will man nicht nur den Einstieg lukrativer gestalten, sondern auch Kärnten als attraktiven Arbeitgeber für Ärzte positionieren und absichern.

Ausgangslage der vielen harten und schwierigen Verhandlungen, war die Vorgabe der EU-Arbeitszeitrichtlinie, wonach die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden bis 2021 umzusetzen ist. Mit der Einigung auf ein neues Gehaltsschema, das der Steiermark nachempfunden ist und zusätzliche weitere Verbesserungen und Anreize mit sich bringt, sei sichergestellt, dass wieder alle Energien voll und ganz in die wichtigste Aufgabe, die qualitativ hochwertige und optimale Patientenversorgung gesteckt werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/kb