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Vorzeige-Kindergarten „Sonnenschein“ mit Schwerpunkt „Naturwissenschaft und Technik“

10.04.2015
LH Kaiser, Bgm. Mathiaschitz, StR. Feistritzer und IV-Vizepräsident Petschnig betonten zukunftsorientiertes pädagogisches Konzept
Der städtische Kindergarten Sonnenschein in Klagenfurt setzt seit vier Jahren schwerpunktmäßig auf Naturwissenschaften und Technik und hat sich zu einem Vorzeige-Kindergarten entwickelt. Landeshauptmann Peter Kaiser, Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Stadrätin und Kindergartenreferentin Ruth Feistritzer und Otmar Petschnig, Vizepräsident der Industriellenvereinigung Österreich, machten heute, Freitag, einen Besuch im Kindergarten, um sich über die vielen Vorzüge dieser Bildungseinrichtung zu informieren. Die kindliche Neugierde und das Interesse für Naturwissenschaften und Technik werden hier geweckt und gefördert, sagte die Leiterin Daniela Wrumnig.

Es gibt ein Forschungslabor, Forscherecken und viele Baukästen für die 93 Kindergartenkinder, die hier spielerisch bauen, konstruieren, forschen und experimentieren. Über ihre Arbeiten schreiben sie auch kleine Forscherberichte, zudem gibt es Kooperationen mit HTL-Schülerinnen und Schülern sowie materielle Unterstützung für die Ausstattung durch Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und Firmen. Der Kindergarten wurde für sein Kooperationsprojekt „Kind und Technik“ 2013 auch mit dem Teachers Award ausgezeichnet und ist seitdem Ziel vieler interessierter Pädagogen und Firmen.

Der Landeshauptmann zeigte sich über die zukunftsorientierte Bildungsarbeit, die hier geleistet wird, sehr erfreut und sagte, dass es auch einen entsprechenden Antrag im Landtag gebe, um diese Schwerpunktsetzung auf Naturwissenschaft und Technik auf weitere elementarpädagogische Einrichtungen in Kärnten auszuweiten. Naturwissenschaft und Technik als wichtige Bereiche der Bildung müssten forciert und Vorsorge getroffen werden, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die moderne und sich rasant wandelnde Berufs- und Arbeitswelt zu erhalten. Wichtig sei dabei das nötige Verständnis und Wissen der Pädagoginnen und Pädagogen, hier brauche es die Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule sowie auch mit den Sozialpartnern, so Kaiser. Als Geschenk überreichte der Landeshauptmann den Kindergartenkindern mehrere Bücher.

IV-Vizepräsident Petschnig sagte ebenfalls, dass es solche Kindergärten für kleine Forscher in allen Bezirken brauche. Insgesamt gebe es einen großen Bedarf an Technikern, daher müsse man frühzeitig beginnen, Begeisterung für Technik zu wecken.

Bgm. Mathiaschitz hatte diesen Kindergarten als frühere Kindergartenreferentin unterstützt. Auch sie zeigte sich stolz auf diesen Kindergarten und seine Ergebnisse, die sich bestmöglicher Förderung und Kooperationen verdanken, um den Mädchen und Buben die faszinierenden Welten der Chemie, Physik und Biologie altersgerecht näherbringen zu können.

Es sei auch sehr wichtig und spannend, wie sehr die Kinder ins eigenständige Erweitern ihres Wissens und Tuns kommen und dabei auch ihre Kompetenzen verbessern, informierte das Pädagogenteam. Der ganztägig geführte Kindergarten unter der Leitung von Daniela Wrumnig und ihrer Stellvertreterin Martina Frantar betreut insgesamt 110 Kinder, darunter auch eine Integrationsgruppe. Insgesamt sind 12 Pädagoginnen tätig. Ein Wunsch seitens des Pädagogenteams geht dahin, generell Gruppengrößen zu verkleinern.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: kb
Fotohinweis: Büro LH Kaiser/Bürger