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Schule im Freilichtmuseum

13.04.2015
LR Benger unterstützt Schulklassen, die im Freilichtmuseum Maria Saal Tradition, Brauchtum und Heimat erleben wollen – Buskosten werden ersetzt
 Im Jahr des Brauchtums 2015, das vor allem das Ehrenamt von über 100.000 Kärntnerinnen und Kärntner hervorheben soll, gibt es zwei Schwerpunkte: Die Jugend sowie die Aus- und Weiterbildung. Eine neue Aktion von Kulturreferent LR Christian Benger im Rahmen des Jahres des Brauchtums wird beiden Schwerpunkten gerecht. Nach dem Vorbild von „Schule auf der Alm“ und „Schule am Bauernhof“ gibt es ab sofort auch die „Schule im Freilichtmuseum Maria Saal“.

„Wir setzen im Jahr des Brauchtums stark auf die Vermittlung von Brauchtum, Heimat und Tradition. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Wurzeln kennen und erleben. Das schafft Identität und Heimatbewusstsein“, begründet Benger. Im Kärntner Freilichtmuseum bzw. im Direktor des Museums, Heimo Schinnerl, hat das Land einen Partner für diese Aktion gefunden. Denn das Freilichtmuseum in Maria Saal organisiert die Gruppenführungen vor Ort mit erfahrenen Museumsberatern.

Unterstützt werden die Schulklassen bei dieser Wissensvermittlung inmitten des kulturgeschichtlich bedeutungsvollsten Gebietes unseres Landes von Seiten des Kulturreferates mit dem Ersatz der Buskosten. Wie auch bei „Schule auf der Alm“ und „Schule am Bauernhof“ übernimmt das Land die Buskosten für die Schulklassen von der 1. bis zur 8. Schulstufe. Die Direktoren werden dieser Tage über die Aktion, das Programm im Freilichtmuseum Maria Saal und den Ablauf informiert, erklärt Benger.
Selbstverständlich ist der Besuch im Freilichtmuseum Maria Saal auch so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen und beispielsweise Korbflechten lernen oder selbst Leinen erzeugen können. Direktor Schinnerl zeigt sich erfreut über die Aufwertung des Museums, immerhin dem ältesten seiner Art in Österreich. „Wir haben ein Programm für die Jugendlichen zusammengestellt, das die Wissensvermittlung mit der Praxis verbindet. Die Jugendlichen erhalten einen Einblick in die unterschiedlichen Lebensformen der einzelnen Täler Kärntens“, beschreibt er.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm