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Kärntens Gemeindechefs tagten in Velden

17.04.2015
LHStv.in Schaunig: Strukturreformen wurden in Kärnten bereits gemacht
In Velden kamen heute, Freitag, über 200 Gemeindevertreterinnen und -vertreter zur Bürgermeisterkonferenz zusammen. Mit den Worten „Ich bedanke mich heute bei allen BürgermeisterInnen und MandatarInnen für ihre tägliche Arbeit zum Wohle der GemeindebürgerInnen", eröffnete LHStv.in Gaby Schaunig die 3. BürgermeisterInnenkonferenz.

„Wir brauchen in Kärnten keine Strukturreformen, die wurden bereits gemacht“, betonte die Gemeindereferentin in ihrer Eröffnungsrede. Sie verwies einmal mehr auf das im Regierungsprogramm verankerte klare Bekenntnis zur Gemeindeautonomie. „Ich erteile heute all jenen eine klare Absage, die glauben, durch Gemeindezusammenlegungen Geld zu sparen.“ Schließlich würden die Gemeinden die Identität für die Menschen vor Ort bilden.

Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen standen diese Themen: Initiativen zur Ortskernbelebung, Umsetzung des neuen Gemeindeplanungsgesetzes, Neuerungen bei den Kärntner Bauvorschriften, Transparenz bei den Transferbeziehungen zwischen dem Land Kärnten und den Gemeinden, Neue Vergaberichtlinien für Gemeinden.

Einhelliger Tenor der anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter: „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, nur so können wir in Zeiten wie diesen einen volkswirtschaftlichen Schaden für Kärntens Gemeinden verhindern.“ Schaunig unterstrich: „Ja zum Sparen, aber eine klares Nein zu Maßnahmen, die unseren Gemeinden schaden. Wir benötigen Investitionen Vorort“.

Den Besuchern wurde auch in einer Diskussionsrunde mit Gaby Schaunig, Bgm. Ferdinand Vouk, Präsident des Kärntner Gemeindebundes und Dr. Franz Sturm, Abteilungsleiter der Gemeindeabteilung die Möglichkeit geboten, ihre Sorgen und Bedenken mit offenem Visier anzusprechen.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/kb 
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig