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Trauer um großen Künstler Giselbert Hoke

19.04.2015
LH Kaiser würdigt die großartige Künstlerpersönlichkeit und kondoliert den Angehörigen
 Landeshauptmann Peter Kaiser zeigt sich tief betroffen vom Ableben des großen Künstlers Giselbert Hoke. „Mit Giselbert Hoke verliert Kärnten eine einzigartige Künstlerpersönlichkeit, die weit über Kärnten und Österreich hinaus Bekanntheit und Geltung gehabt hat“, so Kaiser.

Hoke ist 87jährig in Klagenfurt verstorben. Der Landeshauptmann kondoliert den Angehörigen des großen Malers und Künstlers. „Giselbert Hoke und sein reichhaltiges Schaffen bleiben unvergessen. Das Land wird ihm ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren“, so Kaiser. Hoke war ein ganz außergewöhnlicher Künstler und mit seinem Hut auch eine markante Erscheinung. Verdienste habe sich Hoke auch um den grenzüberschreitenden Gedankenaustausch im Rahmen der Intart erworben, so Kaiser. Somit war er auch ein Kunst-Botschafter des Miteinanders im Alpen-Adria-Raum.

Hoke, 1927 geboren in Warnsdorf/Tschechien, hatte den Großteil seines Lebens in Kärnten verbracht, Zentrum seines Schaffens war das Schloss Saager mit Werkhaus nahe Gallizien. Bekannt wurde er bereits durch die heute denkmalgeschützten Fresken im Klagenfurter Hauptbahnhof, die Anfang der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts einen Kunstskandal ausgelöst hatten. Auch der 1986 gebaute "Sonnenturm" an der A2 - beim Autobahnrastplatz Twimberg zwischen Bad St. Leonhard und Wolfsberg erinnert an den großen Künstler. Die letzten großen Ausstellungen Giselbert Hokes waren durch seine sogenannten "Nada"-Bilder – Nada bedeutet so viel wie „Nichts“ - bestimmt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser