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Land Kärnten: Klare Absage an Überlegungen, Kelag zu missbrauchen

23.04.2015
LHStv.in Schaunig: Unüberlegter Vorschlag, Kelag-Rücklagen aufzulösen, würde Kärnten und Bevölkerung massiv schaden – Nicht Kärnten, sondern Begünstigte außerhalb würden profitieren
Eine unmissverständliche Absage erteilt Kärntens Finanzreferentin und Kelag-Eigentümervertreterin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Donnerstag, geäußerten Überlegungen, durch Auflösung von Rücklagen des Kärntner Energieunternehmens Kelag, Kärnten kurzfristig Liquidität zu verschaffen. „Ein diesbezüglicher Schritt, für den es seitens der Mehrheitseigentümer keinerlei Motivation gibt, würde unmittelbare, dramatische Folgen für einen Kärntner Vorzeigebetrieb, der zugleich einer der größten Investoren und Arbeitgeber für über 1.500 Kärntnerinnen und Kärntner im Land ist, haben“, macht Schaunig deutlich.

Die Kelag sichere zudem durch jährliche Investitionen in der Höhe von 175 Millionen Euro 3.000 weitere Arbeitsplätze im Land. Schaunig verweist auch darauf, dass eine entsprechende Rücklagenauflösung ein sofortiges Downgrading nach sich ziehen würde. „Damit würde man Investitionen und Arbeitsplätze mutwillig gefährden.“ Noch dazu würden von den genannten 300 Millionen aufgrund der Eigentümerverhältnisse lediglich 78 Millionen Euro in Kärnten verbleiben.

Die Finanzreferentin appelliert an alle Verantwortungsträger im Land, in der derzeitigen, schwierigen Situation mit der noch ungeklärten Frage der Finanzierung über die ÖBFA, sich ihrer Verantwortung für das Land und die Bevölkerung bewusst zu werden und keine unüberlegten, populistischen Äußerungen zu treffen, die den Kärntnerinnen und Kärntnern massiv schaden.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Schäfermeier/Böhm