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Waldbrände in Kärnten: LH Kaiser bei Lagebesprechung vor Ort

24.04.2015
Einsatz von schnell verfügbaren Hubschraubern unverzichtbar – Appell: geplante Schließung des Hubschrauberstützpunktes in Klagenfurt überdenken
Nach wie vor kritisch ist die Situation in der Oberkärntner Gemeinde Lurnfeld, wo Waldbrände die Einsatzkräfte weiterhin voll fordern. Landeshauptmann Peter Kaiser machte sich bei einer Lagebesprechung in Göriach heute, Freitag, in der Früh persönlich ein Bild. Er nutzte die Gelegenheit, um sich im Gespräch mit Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Zmölnig und Bezirkshauptmann Klaus Brandner für den Einsatz aller beteiligten Kräfte zu bedanken: „Ihr Einsatz zeigt einmal mehr, dass wir uns, dass sich die Kärntnerinnen und Kärntner, im Ernstfall auf Sie verlassen können und wir in Situationen wie diesen zusammenstehen.“

Im Gespräch wurde deutlich, wie wichtig für eine nachhaltige Brandbekämpfung der massive, schnelle Einsatz von schnell verfügbaren Hubschraubern sei. Der Landeshauptmann versprach, sowohl Verteidigungsminister Gerald Klug als auch Bundespräsident Heinz Fischer, den er heute und morgen bei Terminen in Kärnten begleitet, davon zu informieren. „Ich werde beiden den Appell, die beabsichtigte Schließung des Hubschrauberstützpunktes Klagenfurt, nochmal zu überlegen, unmissverständlich weiter geben“, so Kaiser. Zu bedenken sei in dem Zusammenhang auch, dass durch die rasche und effiziente Bekämpfung von Bränden wie dem aktuellen mit optimalem Geräteeinsatz nicht nur Leib und Leben geschützt werden, sondern auch ein noch größerer Schaden für die Land- und Forstwirtschaft verhindert wird.

Zur aktuellen Lage: Derzeit sind rund 170 Feuerwehrleute im Einsatz. Es nieselt leicht und es herrscht dadurch schlechte Sicht. Sobald sich diese verbessert, wird die Brandbekämpfung durch die Fluggeräte des Bundesheeres und des Innenministeriums fortgesetzt. In der Zwischenzeit versuchen die Feuerwehren, am Boden zu den Brandstellen vorzudringen, wobei der mittlerweile stark aufgeweichte Boden den Einsatzkräften und ihren Fahrzeugen Probleme bereitet. Gestern Abend war eine Fläche von 75 Hektar vom Brand betroffen.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LH Kaiser