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Strahlenschutz: Lob für Land Kärnten

25.04.2015
LH Kaiser: Bei Strahlenquellenfund in Fürnitz wurde beste Arbeit geleistet – Ministerium schätzt Kärntner Know-how – Dank an Strahlenschutzbeauftragten und alle Beteiligten
Lob gibt es vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, genauer gesagt, von der dortigen Strahlenschutzabteilung für das Land Kärnten. Der Hintergrund: Mitte März war, wie berichtet, ein Strahlenquellenbehälter bei Routinekontrollen am Areal des Frachtenbahnhofes Fürnitz in einem Waggon mit Industrieschrott aufgefunden worden. Dieser wurde dann in einem Bergebehältnis verpackt ins Laborzentrum Seibersdorf verbracht. Der Strahlenschutzbeauftragte des Landes, Rudolf Weissitsch, konnte eine Gesundheitsgefährdung am Areal des Frachtenbahnhofes ausschließen. In einem entsprechenden Schreiben betont das Bundesministerium nun die „überaus effiziente Interaktion“ mit den Kärntner Behörden, wodurch es möglich war, den Sachverhalt rasch zu klären und die radiologische Notstandssituation zu beenden.

Erfreut zeigt sich Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, der Strahlenschutzbeauftragtem Weissitsch, seinem Team und allen Beteiligten für ihr rasches und überaus kompetentes Vorgehen dankt. Das Schreiben der Strahlenschutzabteilung zeige, dass Kärnten mit seinem Know-how nicht nur ein guter Kooperationspartner sei, sondern darüber hinaus vorbildlich agiert habe. „Gerade in für unser Land schwierigen Zeiten, tut es gut zu hören, wie vorbildlich Kärnten in einigen Bereichen ist“, so Kaiser. Das werde auch in dem Schreiben bestätigt, in dem das Ministerium Kärnten um die Ergebnisse der Evaluierung bittet. Darüber hinaus wird angeregt, dass Kärnten im Rahmen der kommenden gesamtösterreichischen Strahlenschutz-Amtssachverständigentagung in Bregenz über das Ereignis berichtet. Damit würde man einen wertvollen Beitrag zur Qualitätssicherung im Bereich österreichischer Strahlenschutzbehörden leisten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: kb