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Klinisch-Praktisches Jahr: Aufwandsentschädigung soll auch in Kärnten umgesetzt werden

29.04.2015
LHStv.in Prettner bringt Antrag für weitere Attraktivierung der Rahmenbedingungen für Jungmediziner in nächster Gesundheitsplattform ein
Um den medizinischen Nachwuchs in Kärnten abzusichern und die Standortbindung von Jungärztinnen und –ärzten weiter zu stärken, macht sich Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner dem Wiener Beispiel folgend für eine monatliche Aufwandsentschädigung für das Klinisch-Praktische-Jahr in Kärnten stark. „Ein entsprechender Antrag, der eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 650 Euro während dem Klinisch-Praktischen-Jahr vorsieht, soll bereits in der nächsten Sitzung der Kärntner Gesundheitsplattform im Juni eingebracht und beschlossen werden“, kündigte Prettner heute, Mittwoch, an.

Um die beste medizinische Versorgung für Kärntens Bevölkerung sicherzustellen, brauche es nicht nur zeitgemäße und bedarfsorientierte Strukturen, die durch den Gesundheitsplan bis 2020 gewährleistet werden. Es brauche vor allem auch motiviertes Personal und engagierte Nachwuchsärztinnen und –ärzte, um das Gesundheitswesen zukunftsfit zu halten. „Mit zahlreichen Verbesserungen im Rahmen der Turnusausbildung, die wir gemeinsam mit der Ärztekammer bereits in die Wege geleitet haben, einer Servicestelle für Medizinstudenten und nun auch mit einem finanziellen Anreiz für das Klinisch-Praktische-Jahr wollen wir angehende Medizinerinnen und Mediziner in Kärnten halten und eine Bindung zum Standort herstellen“, so Prettner.

Die Gesamtkosten für die geplante Aufwandsentschädigung würden sich jährlich auf rund 200.000 Euro belaufen, deren Bedeckung über die Mittel des Kärntner Gesundheitsfonds gegeben ist. „Ich denke, dass durch diese Form der finanziellen Abgeltung des Klinisch-Praktischen-Jahres eine wichtige Unterstützung für Jungmedizinerinnen und –mediziner geschaffen werden kann und auch die ausverhandelten höheren Einstiegsgehälter für Turnusärztinnen und –ärzte sollen dazu beitragen, den medizinischen Nachwuchs in Kärnten zu halten“, erklärte Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger