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„Verein Special Olympics – Herzschlag Kärnten“ setzt neue Impulse

29.04.2015
LH Kaiser begrüßt Engagement zur Inklusion im sportlichen Bereich - Verein verfolgt auch in Zukunft ein ambitioniertes Programm.
Im Jahr 2012 für die Durchführung der Special Olympics Sommerspiele 2014 gegründet, will der „Verein Special Olympics-Herzschlag Kärnten“ auch in Zukunft wichtige Impulse setzen. Aufgrund des großen Zuspruchs bei allen Beteiligten, entschieden sich die Verantwortlichen nun für eine Weiterführung des Projektes. Zukünftige Schwerpunkte und Aufgabenbereiche wurden heute, Mittwoch, von den Vorstandsmitgliedern im Beisein von Sportreferent LH Peter Kaiser im Sportpark Klagenfurt der Öffentlichkeit präsentiert.

„Die einmalige Atmosphäre und die Freude der Sportler bei den Sommerspielen haben uns gezeigt, dass dieses Ereignis nicht einmalig bleiben darf“, betonte der Landeshauptmann als Obmann des Vereins. Die Idee solle in einer moderaten und leistbaren Form fortgesetzt werden um den beeinträchtigen Sportlern zu signalisieren, dass ihre Leistungen nicht nur dieses eine Mal, sondern immer honoriert werden. „Jeder Mensch hat ein Recht auf Sport“, so Kaiser. Mit der Teilnahme an möglichst vielen Bewerben wolle man sich vor allem um die Inklusion bemühen.

Von der Idee, dass über den Sport die Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen unterstützt wird, zeigte sich auch Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz begeistert. Als erste stellvertretende Obfrau erinnert sie sich gerne an die „herzerwärmende Stimmung“ bei den Sommerspielen und weiß: „Das alles ist nur möglich wenn die Mitarbeiter mit Engagement dabei sind.“

Dass mit der Weiterführung des „Vereins Herzschlag“ auch der Inklusionsgedanke weitergetragen wird, hofft der zweite stellvertretende Obmann Anton Henckel Donnersmarck. „Bei diesen Menschen zählt wirklich noch der Olympische Gedanke. Der Sport wird so gelebt, wie er eigentlich gelebt werden sollte“, sagte er und verwies auf die vielen Schwierigkeiten denen Sportler mit Behinderung ausgesetzt sind.

Besonders erfreut von so viel Engagement zeigte sich Vorstandsmitglied Hermann Kröll, Präsident von Special Olympics Österreich. Die Arbeit in Kärnten sei auf unglaublich fruchtbaren Boden gestoßen. „Unsere Sportler sind einzigartige Menschen die einzigartige Leistungen erbringen wollen“, betonte Kröll und hofft von Österreich aus eine Flamme der Hoffnung entzünden zu können die um die ganze Welt getragen wird. Kärnten habe mit dem Verein „Special Olympics – Herzschlag Kärnten“ eine Vorreiterrolle eingenommen.

Der Verein besteht aus den Projektträgern Special Olympics Österreich, der Lebenshilfe Kärnten, dem Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt am Wörthersee und strebt Kooperationen mit möglichst vielen Sportvereinen des Landes an. Verfolgt werden ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Patenschaften von Menschen ohne Behinderung für Menschen mit Behinderung stehen ebenso am Programm wie die Veranstaltung von Special Olympics die in Kärnten ausgetragen werden. Ein erstes Highlight wird die Special Olympics Leichtathletik Meisterschaft (3. bis 4. Juli 2015) in der Leopold Wagner Arena in Klagenfurt sein. Dass bei den Special Olympics World Games in Los Angeles (23. Juli bis 2. August 2015) mit Alexander Radin und Alexander Flechl zwei Kärntner dabei sein werden, ist nur ein weiterer Beweis dafür, mit wieviel Begeisterung man hierzulande bei der Sache ist. Von ihren positiven Erfahrungen berichteten auch Geschäftsführer Günther Reiter, Landessekretär Erich Hober sowie die beiden Bundesländerkoordinatorinnen Birgit Morelli und Käthe Konrad.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Stirn
Fotohinweis: Büro LH Kaiser