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WIRTSCHAFT

Neue Schwerpunkte für Wirtschaftsförderung stehen

30.04.2015
LR Benger: Sieben Förderschwerpunkte auf breiter Basis mit Wirtschaft und KWF erarbeitet –Kärnten rüstet sich für EU-Programmperiode
Die Wirtschaftsförderung braucht neue Schwerpunkte und Richtlinien, um in der neuen EU-Programmperiode entsprechend Mittel lukrieren zu können. Auf Einladung von Wirtschaftslandesrat Christian Benger, zuständig in der Regierung für die Richtlinien des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF), haben Unternehmer, Interessensvertreter und KWF in Workshops begonnen, gemeinsam das Förderportfolio des KWF zu überarbeiten. Im zweiten Workshop am Mittwoch dieser Woche einigte man sich auf sieben Förderschwerpunkte. „Wir wollen ein breit abgestimmtes Förderportfolio entwickeln, das die Wirtschaft in Kärnten unterstützt, wo sie es braucht, und das trotzdem den EU-Leitlinien entspricht“, sagt Benger.

Die neuen Förderschwerpunkte und die Richtlinien seien erstmals in einem nachvollziehbaren Prozess mit den Unternehmern, also den direkt Betroffenen, gemeinsam erarbeitet worden. Im Juni sollte der entsprechende Beschluss für die neuen Richtlinien im KWF fallen. „Dieses Programm legt die Wirtschafts-Impulse für die nächsten Jahre fest“, so Benger.

Die rund 30 Unternehmer verschiedenster Branchen und aller Größenordnungen haben sich auf sieben thematische Schwerpunkte geeinigt: Forschung & Entwicklung für Industrie und Bildung, Gewerbe und Handel, Tourismus, Unternehmensgründung & Startups sowie Kreativwirtschaft, Zentralraum, regionale Entwicklung und Finanzierung. In sieben Arbeitsgruppen werden im gesamten Mai die Förderrichtlinien für diese Themenblöcke erarbeitet, die Präsentation erfolgt Ende Mai, der endgültige Beschluss im Juni.

„Somit sind die nötigen Impulse und Schwerpunkte für die nächsten Jahre gemeinsam erarbeitet worden, um Kärnten als Wirtschaftsstandort und Tourismusland fit für die Zukunft zu machen. Die wichtigste Frage für alle war: Wie bleibt man ein zukunftsfähiges Unternehmen und welche Wirtschaftsförderung kann dazu beitragen“, berichtet Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm