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Fische in Görtschitz für Verzehr freigegeben

30.04.2015
LR Köfer: HCB-Werte weit unter zulässigen Grenzwerten – Keine Aufhebung im unteren Teil der Gurk
Die Beprobungen von Fischen aus der Görtschitz hätten HCB-Werte weit unter den zulässigen Grenzwerten gezeigt - sie würden auch den halben zugelassenen Grenzwert nicht erreichen. Deshalb sei das Verzehrverbot mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden, berichtete heute, Donnerstag, Fischereireferent LR Gerhard Köfer.

„Es ist erfreulich, dass die Proben in der Görtschitz und im Löllinger Bach keine Beeinträchtigungen mehr aufweisen. Selbstverständlich werden wir auch weiterhin ein genaues Monitoring durchführen und permanent die Fische überprüfen“, so Köfer. Einem unbeschwerten Fischereierlebnis stehe nichts mehr im Wege.

Nach einer weiteren Beprobung von Fischen aus der Gurk müsse aber das Verzehrverbot für Fische aus der Gurk bis auf weiteres aufrecht erhalten bleiben. Alle Proben hätten weit überhöhte Hexachlorbutadien-Werte (HCBD) ergeben, die einen Verzehr nicht zulassen. Leicht erhöhte Werte hätten Messergebnisse auf Hexachlorbenzol (HCB) und Quecksilber (HG) gebracht. Diese würden lebensmittelrechtlich kein Problem darstellen. Laut Köfer würde die Quelle der erhöhten HCBD Werte in der Altlast K20 liegen. „Um die Gurk wieder als Fischwasser verwenden zu können, ist eine Sanierung der Deponie unumgänglich und es darf keine Verzögerungen geben, um weitere Schäden zu minimieren“, betonte Köfer.

Das Verzehrverbot betrifft ausschließlich Fische aus dem Lauf der Gurk von Brückl bis zur Einmündung in die Drau, und nicht Fische aus dem oberen Lauf der Gurk bis Brückl. Auch Fische aus Fischzuchten dieser Region waren und sind unbedenklich für den Genuss geeignet.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Gollob/Sternig