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POLITIK

Österreichische Graphenintegrationsplattform „GIP“ wird weitergeführt

01.05.2015
LR Holub: Konferenz der Landesverkehrsreferentinnen und –referenten beschließt in 15a-Vereinbarung mit Bund Weiterführung des Verkehrsprojekts
Im Rahmen der Konferenz der Landesverkehrsreferentinnen und -referenten in Innsbruck wurde gestern, Donnerstag, mittels einer 15a-Bund-Länder-Vereinbarung die Weiterführung des Projekts „GIP - Österreichische Graphenintegrationsplattform“ beschlossen, berichtet Verkehrsreferent Rolf Holub. Der Weg zur Unterzeichnung durch die Landeshauptleute sei somit frei.

Das Projekt, das von Kärnten ausgeht und geleitet wird, umfasst gebündelte Informationen und Datensätze über die gesamte österreichweite Verkehrsinfrastruktur. Seit 2009 arbeiteten acht Bundesländer gemeinsam mit ASFINAG, der ÖBB, dem Österreichischen Städtebund und dem BMVIT an diesem einheitlichen Verkehrsreferenzsystem für Verkehrsinformation, Verkehrsmanagement und Verkehrssteuerung in allen Verwaltungseinheiten. Die öffentliche Verwaltung und die Behörden haben mit der Plattform einen österreichweiten Überblick über die gesamte Verkehrsinfrastruktur mit allen wesentlichen Informationen. „Damit könne der Servicecharakter der öffentlichen Verwaltung weiter gesteigert werden“, so Holub.

Auch für die Bevölkerung biete das Projekt wesentliche Vorteile. So sei die GIP ist wesentliche Basis für eine österreichweite, gemeinsame Verkehrsauskunft: „Eine solche Verkehrsauskunft ist besonders für den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wichtig, denn damit werden Alternativen für ein neues Mobilitätsverhalten sichtbar gemacht“, betont Holub.

Mit der getroffenen 15a-Vereinbarung bekennen sich die Länder und das BMVIT zu einer nachhaltigen Zusammenarbeit innerhalb des Verkehrsreferenzsystems und stellen die bestehende Plattform mittels einer Vereinsgründung auf eine stabile Basis.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Sternig