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Illegalen Tierhandel einen Riegel vorschieben

06.05.2015
LR Ragger: Veröffentlichung von Daten im Internet - Qualitätssiegel für heimische Betriebe
Da es immer wieder zu negativen Schlagzeilen betreffend illegaler Hundezüchter kommt, tritt Tierschutzreferent LR Christian Ragger für verstärkte Transparenz in Bezug auf den illegalen Tierhandel, vor allem aus Osteuropa, ein. „Der illegale Handel mit Lebewesen ist ein lukratives Geschäft. Wir werden es nicht mehr dulden, dass Tiere unter untragbaren Bedingungen und Leid nach Österreich geschmuggelt werden. Ab sofort sorgt Kärnten für Transparenz und wird jeden bekannt gewordenen Fall medial öffentlich machen“, gab heute, Mittwoch, Ragger bekannt.

Für sachdienliche Hinweise bezüglich illegalen Tierhandels steht Kärntens Tierschutz-Ombuds-Frau Jutta Wagner unter der Telefonnummer 050 536 37000 oder per E-Mail unter tierschutz@ktn.gv.at zur Verfügung. „Wir wollen niemanden kriminalisieren, jedoch ist es notwendig geworden, hier mit allen Mitteln gegen skrupellose Geschäftemacher vorzugehen und diese an den Pranger zu stellen. Selbstverständlich werden alle Informationen vertraulich behandelt“, betonte Ragger.

Rechtlich gesehen müsste jedes Tier angemeldet und eine tierschutzrechtliche Bewilligung eingeholt werden. Dies ist aber leider nicht der Fall. Österreich wird regelrecht von illegal gezüchteten Welpen überschwemmt. Für die Züchter in Kärnten plant Ragger ein Qualitätssiegel einzuführen, um den hohen Standard der heimischen Zucht nachhaltig weiterhin zu gewährleisten.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Zeitlinger