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Kelag: Land Kärnten und RWE streben Verlängerung der strategischen Partnerschaft an

08.05.2015
LHstv.in Schaunig: Rechtsgutachten bestätigt - Veräußerung von Anteilen nicht möglich
Im Vorfeld der heute, Freitag, stattfindenden 72.Hauptversammlung der Kelag, erneuerte Finanzlandesreferentin LHStv.in. Gaby Schaunig und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der RWE AG Rolf Martin Schmitz das gemeinsame Bekenntnis zur Partnerschaft im Rahmen der Kärntner Energieholding (KEH). Beide Seiten betonten das gegenseitig hohe Interesse an einer langfristigen Fortführung der bestehenden Partnerschaft.

Die KEH ist für Schaunig „ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Umsetzung von Public Private Partnership. Unsere gemeinsame Energieholding stellt ihre Vorteile für die Kelag seit mittlerweile bereits 14 Jahren ununterbrochen unter Beweis.“ Sowohl die aktuelle Bilanz, die in der am Nachmittag beginnenden Hauptversammlung vorgelegt wird, als auch eine Vielzahl von Erfolgsbeispielen belegen eindrucksvoll die Bedeutung der Kelag als unverzichtbarer Wirtschaftsmotor für Kärnten.

„Die Aktivitäten der Kelag lösen in Kärnten jährlich eine Bruttowertschöpfung von über 330 Millionen Euros, damit werden mehr als 3000 Arbeitsplätze gesichert. Zusätzlich ist die Kelag führend in der Lehrlingsausbildung in unserem Bundesland“, hob Schaunig die volkswirtschaftliche Rolle des Kärntner Energieversorgungsunternehmens hervor. Wesentlich verantwortlich dafür sind die Stabilität und die Verlässlichkeit in der Eigentümerstruktur.

Für Rolf Martin Schmitz hat sich „die Richtigkeit der strategischen Partnerschaft für alle Beteiligten seit 2001“ laufend bestätigt. „Für RWE war und ist die Kelag immer mehr gewesen, als eine reine Unternehmensbeteiligung. Als grüner Energieerzeuger und innovativer Energiedienstleister hat sich die Kelag als Vorzeigeunternehmen im Zusammenhang mit Energieeffizienz und Klimaschutz positioniert. Dies wird auch durch die Erfolge der Energieeffizienz- und Produktoffensive der Kelag bestätigt“, so Schmitz.

Schaunig und Schmitz hielten weiters fest, dass eine etwaige Veräußerung von Anteilen der KEH bzw. der Kelag keinesfalls in Frage komme. „Die seit 2001 bestehende Struktur der Kärntner Energieholding ist juristisch mehrfach abgesichert und zwar sowohl durch die Landesverfassung, als auch durch den zivilrechtlichen Status des Partnerschaftsvertrages mit der hierin verankerten Halteverpflichtung der Anteile. Dies wird auch durch ein aktuelles Rechtsgutachten belegt“, gab Rolf Martin Schmitz bekannt.

„Angesichts unserer gemeinsamen Erfolgsbilanz und vor allem aufgrund des hervorragenden Klimas in der Zusammenarbeit sind wir deshalb gerne bereit, die strategische Partnerschaft in der bewährten Form mit dem Land Kärnten bis 2025 zu fixieren“, erklärte Schmitz. Mit diesem Schritt wäre die notwendige Grundlage für eine langfristig positive Weiterentwicklung der Kelag besonders unter den gegenwärtig sehr schwierigen Rahmenbedingungen geschaffen. „Wir bekennen uns mit ganzer Überzeugung zu dieser Partnerschaft, die Fortführung hat für Kärnten höchste Priorität“, erklärte Schaunig.

I N F O: Rückfragen: Sabine Jeschke, RWE AG Head of Media Relations, Tel.: +49 201 12-17441; E-Mail: sabine.jeschke@rwe.com


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig, RWE AG
Redaktion: Kohlweis/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig