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WIRTSCHAFT

Kärntner Startup-Szene wird international

11.05.2015
LR Benger: Kärntner Startups unterstützt vom Wirtschaftsreferat bei größter Startup-Konferenz des Alpe-Adria-Raums in Marburg – Internationalität Voraussetzung für Investoren und Wachstum
In Marburg findet diese Woche die größte Konferenz für Startups im Alpe-Adria-Raum statt. Am 13. und 14. Mai treffen sich moderne, junge Unternehmen in der slowenischen Stadt unter dem Titel PODIM Konferenca 2015. Selbstverständlich sind auch Kärntner Startups und Vertreter der Startup-Szene dabei, um ihre Netze nach Investoren auszuwerfen. „Aus dem Wirtschaftsreferat konnten wie die Teilnahme der Kärntner möglich machen. Startups leben von Internationalität. Nur diese ermöglicht rasches Wachstum. Daher ist die Vernetzung eine Grundvoraussetzung für die positive Entwicklung von Startups. Sie bringt die nötigen internationalen Investoren“, betont heute, Montag, Wirtschaftslandesrat Christian Benger. Er hat im Jahr 2015 Kreativwirtschaft und Startups zum wirtschaftspolitischen Schwerpunkt ernannt.

„Die Kreativen und Startups sind die Brücke zur traditionellen Wirtschaft. Sie kann sich ohne den modernen Zugang nicht weiter entwickeln. Andere Länder sind uns weit voraus, Kärnten hat aufzuholen“, so Benger. Der jeweilige Heimmarkt ist laut Benger jedoch für die auf rasches Wachstum ausgerichteten Startups zu klein. „Nur wer international auftritt, kommt zu internationalen Investoren. Der Alpe-Adria-Raum ist die Mindest-Region für die Vernetzung von Startups“, weist Benger hin.

Die PODIM Konferenca findet zum 35. Mal statt, war bis vor wenigen Jahren eine Tagung an der Uni in Marburg. Erst in den letzten Jahren hat sie sich zu einem großen Startup-Festival der Alpe-Adria-Region entwickelt. Heuer sind an zwei Tagen mehr als 60 Top-Referenten aus der ganzen Welt auf der Bühne und werden mehr als 600 Teilnehmer informieren.

Mit dem Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) und Friuli Innovazione sind Partner aus dem Alpen-Adria-Rau in die Organisation mit eingebunden. Fünf ausgewählte Startups erhalten in Marburg die Chance, im Rahmen der PODIM Challenge hochkarätige Investoren von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. „Es ist das gemeinsame Ziel, die Alpen-Adria-Region auf der internationalen Startup-Landkarte sichtbarer zu machen. Leuchtturm-Veranstaltungen wie das Startup Live in Klagenfurt oder die PODIM in Maribor unterstützen dieses Ziel“, sagt Benger. Darüber hinaus helfen die beteiligten Institutionen mit ihrem Service, den Start und die Entwicklung globaler Startups in der Region zu erleichtern. Ein grenzüberschreitendes Businessplan-Service soll den Partnern Hilfestellungen in den jeweiligen Ländern anbieten (d.h. KWF in Österreich und im deutschsprachigen Raum, Friuli Innovazione in Italien und auf romanischen Märkten und startup:slovenia in Slowenien und auf dem Balkan).

Vertreter der Kärntner Startup-Szene bei der PODIM Konferenca:

- Alexander Mann: the thinking (Gründer des Jahres 2014)
- Georg Holzer, Bruno Hautzenberger: xamoom (Startup des Jahres 2014, Goldenen CREOS 2014,…)
- Daniel Leustik, Stephan Wölcher: Evelon (Gewinner beim Startup Live Klagenfurt)
- Laura Stromberger, Michael Hametner: omkoda
- Isabella Hollentin: selbstständige Grafikdesignerin
- Michael Steindl: Liland IT (ist einer der Initiatoren vom Otelo Ferlach, hat die Mobile Ticketing App für die WTG gemacht uvm.)
- Agnes Fojan: gerade in der Gründungsphase ihres Startups Kreativritzel

Beispiele erfolgreicher Startups in Slowenien:

- ZEMANTA – Vorreiter der Startup-Szene, wurde 2007 gegründet, entwickelt Tools für Blogger, hat seinen Hauptsitz in Laibach, ist mittlerweile in New York und San Francisco tätig, internationale Investoren haben es möglich gemacht
- TOSHL – hat Handy-Apps zur Finanzverwaltung entwickelt, ist Dank internationaler Investoren weltweit tätigt
- OUTFIT7 – entwickelt Handy Apps, erfolgreich ebenso durch internationale Investoren.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Böhm