News

LOKAL

Tierschmuggler müssen zur Kasse gebeten werden

11.05.2015
LR Ragger: Sicherheitsleistung für notwendige Betreuung der Tiere einbehalten – Erhebliche Mehrkosten für den Steuerzahler vermeiden
Der Kärntner Tierschutzreferent LR Christian Ragger nimmt den Fall der heute, Montag, aufgegriffenen Tierschmuggler aus der Slowakei zum Anlass, dass die Sicherheitsleistungen in solchen Fällen verschärft werden. „Die Tiere, die durch Tierschmuggler tausende Kilometer durch Europa gekarrt werden, befinden sie sich meistens in sehr schlechtem Zustand. Dadurch entstehen erhebliche Kosten durch Quarantäne und notwendige tierärztliche Maßnahmen. Es ist an der Zeit, diese Herrschaften streng zur Kasse zu bitten und den Steuerzahler zu entlasten“, meint Ragger.

Konkret sollen alle Beamten autorisiert werden, an Ort und Stelle einen Sicherheitsbetrag einzubehalten, ohne dass die Verwaltungsbehörden einzubinden sind. „Wie kommen die Kärntnerinnen und Kärntner dazu, für diese Kosten aufzukommen. Tierschmuggler haben sich nicht nur strafrechtlich, sondern auch finanziell zu verantworten“, betont Ragger. Der aus der Slowakei stammende Transporter war mit acht Hundewelpen und 20 Katzenbabies unterwegs und wurde in Klagenfurt von Zollbeamten gestoppt.

Für sachdienliche Hinweise bezüglich illegalen Tierhandels steht Kärntens Tierschutz-Ombudsfrau Jutta Wagner unter der Telefonnummer 050 536 37000 oder per E-Mail unter tierschutz@ktn.gv.at zur Verfügung.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Böhm