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Kärntnerinnen und Kärntner sammeln pro Jahr 64.000 Tonnen Verpackungen

13.05.2015
LR Holub: Steigerungen im Jahr 2014 zeigen, dass getrennte Verpackungssammlung in Kärnten sehr gut angenommen wird
Aktuelle Recycling-Daten für Kärnten präsentierten heute, Mittwoch, Umweltreferent Rolf Holub und ARA-Vorstand Christoph Scharff in einer gemeinsamen Pressekonferenz. Demnach sammelten die Kärntnerinnen und Kärntner im Jahr 2014 rund 64.000 Tonnen Papier, Glas, Leichtverpackungen und Metall. Dies entspreche einem Rekordergebnis bei der getrennten Verpackungssammlung, zeigten sich Holub und Scharff erfreut.

7.300 Tonnen wurden dabei allein im Bereich der Leichtverpackungen gesammelt. Diese Menge entspreche 13,1 Kilogramm pro Einwohner und Jahr. Bemerkenswert sei dabei die verbesserte Reinheit: Der Anteil an Fehlwürfen und Verunreinigungen konnte in Kärnten am stärksten gesenkt werden, dies gehe aus dem Bundesländervergleich hervor. Eine zweiprozentige Steigerung gab es auch bei der Sammlung von Altpapier: Hier wurden 2014 kärntenweit rund 40.000 Tonnen gesammelt.

Holub bedankte sich in diesem Zusammenhang für den engagierten Einsatz aller Sammlerinnen und Sammler: „Die vorliegenden Zahlen zeigen, dass das System zur getrennten Abfallsammlung in Kärnten funktioniert und von allen Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen wird. Das bedeutet, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Niveau nicht nur halten, sondern von Jahr zu Jahr stetig ausbauen können“. Holub verwies in diesem Zusammenhang auch auf die 75 Altstoff-Sammelzentren in den Kärntner Gemeinden sowie auf die fünf Altstoff-Sammelzentren, die in Kärnten von privater Seite betrieben werden. Es werde momentan auch daran gearbeitet, für verstärkte Gemeindekooperationen im Bereich der Altstoff-Sammelzentren zu sorgen. Damit könne der Versorgungsgrad weiter erhöht werden. Kärntenweit seien eine Vielzahl von Klein- und Mittelbetrieben im Bereich der Entsorgungsbetriebe tätig, so Holub.

ARA-Vorstand Christoph Scharff erklärte im Rahmen der Pressekonferenz: „Die Kärntnerinnen und Kärntner haben auch heuer wieder die Sammelmenge vom Vorjahr überschritten. Dass auch die Qualität des gesammelten Materials dabei derart deutlich gesteigert werden konnte, freut uns ganz besonders.“
Laut einer aktuellen IMAS-Umfrage wird die getrennte Verpackungssammlung von Kärntens Bevölkerung von 92 Prozent der Befragten als „Sehr gut“ oder „Gut“ bewertet. Ein noch besseres Ergebnis gibt es für die Mülltrennung: 98 Prozent der Befragten vergaben ein „Sehr gut“ oder „Gut“. Diese Zahlen würden deutlich belegen, dass das bestehende Sammelsystem von einer überwältigenden Mehrheit positiv bewertet würde, so Holub und Scharff.


Rückfragehinweis: Büro Holub
Redaktion: Rauber/Stirn
Fotohinweis: Büro Holub