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LOKAL

Bei Bedarf steht immer ein Amtstierarzt zur Verfügung

13.05.2015
LR Ragger verweist auf Alarmplan gegen illegale Tiertransporte
"Es gibt einen klaren Alarmplan, der sicherstellt, dass bei Bedarf an Werktagen und Wochenenden immer ein Amtstierarzt zur Verfügung steht, um notwendige Maßnahmen gegen illegale Tiertransporte zu veranlassen", teilt der Referent für Tierschutz und Tiertransportkontrolle LR Christian Ragger heute, Mittwoch, mit. Auch im aktuellen Fall des fragwürdigen Transports von Katzen und Hundewelpen durch Slowaken war der Amtsveterinär der Stadt Klagenfurt fachkundige Ansprechperson.

Ragger verweist auf das bundesweite Konzept gemäß EU-Richtlinien für die Überwachung von Tiertransporten. Kärnten führe die Prüfungen nach dessen Vorgaben durch, die entsprechend der Länge des Straßennetzes pro Bundesland berechnet werden. So haben Amtstierärzte im Vorjahr 140 Straßenkontrollen oder 312 Stunden Straßenkontrollen im Jahr 2014 vorgenommen. Dabei wurden insgesamt 154 Transporte geprüft. Heuer stehen bis Ende März 34 Kontrollen an insgesamt zehn Kontrolltagen von den Amtstierärzten in Zusammenarbeit mit der Exekutive zu Buche.

Ragger kündigt auch ein Gipfelgespräch zwischen Landesbehörden, Amtstierärzten, Polizei und Zollbehörde an, bei dem u.a. erörtert werden soll, wie man die Sanktionen verschärfen könnte. "Zusätzlich zu den Verwaltungsstrafen, sollten Sicherheitsleistungen verlangt werden, welche abschreckend wirken", so Ragger. "Wir müssen hier alles ausnützten, was die Gesetze hergeben. Der Anreiz für widerliche Geschäfte mit Tieren sinkt hoffentlich, wenn die Täter zur Kasse gebeten werden", meint Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Stirn