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Kärntner Startups erobern Gründer-Metropole Berlin

18.05.2015
LR Benger: Schwerpunkt New Economy – Erstmalige Wirtschaftsmission für Kreative und Startups nach Berlin – Über 20 Kärntner treffen auf Politik, Uni, potentielle Investoren und Kollegen

„Startups und Kreative kennen keine Grenzen und sie leben von Vernetzung. Die Wirtschaftsmission nach Berlin, der Gründer-Metropole schlechthin, ist ein weiteres Angebot an Startups im Wirtschaftsschwerpunkt 2015“, erklärte Wirtschaftsreferent LR Christian Benger heute, Montag. Auf Initiative von Benger findet diese Wirtschaftsmission nach Berlin, die kommenden Mittwoch startet, das allererste Mal für die Zielgruppe der Kreativwirtschaft und Startups statt.

„Startups und Kreativwirtschaft sind Brückenbauer und für die Entwicklung der traditionellen Wirtschaft lebenswichtig. Alle anderen Bundesländer sind uns schon weit voraus, geschweige Regionen in Europa. Kärnten muss mit Vollgas aufholen“, sagte Benger. Die Kärntner Wirtschaftsmission werde potenzielle Venture-Firmen ebenso treffen wie in der Botschaft in Berlin auf mögliche Investoren stoßen.

Bis Freitag können die Kärntner Startups und Kreativen vor Ort in Berlin mit lokalen Unternehmen Kontakt aufnehmen, Kooperationspartner und Kunden finden oder mit Behörden und Fachexperten ins Gespräch kommen. Diese Wirtschaftsmission wird aus Mitteln des Wirtschaftsreferates (Exportoffensive) unterstützt und von der Wirtschaftskammer Kärnten organisiert. So treffen die Kärntner auf Europas größten und bekanntesten Coworking Space oder das ebenso bekannte Kreativwirtschaftszentrum Aufbauhaus.

Die Startup-Landschaft lockt immer mehr Investoren nach Berlin und kann bundesweit mit Abstand das meiste Risikokapital an sich ziehen. Berlin ist Spitzenreiter bei privaten Investitionen in Startups: 2012 investierten Wagniskapitalgeber in Berlin 133 Millionen Euro. Daraus hervorgegangen sind Unternehmen wie 6 Wunderkinder, Wooga, Soundcloud, Gameduell, Mister Spex oder Zalando.

Bis 2020 rechnet man mit mehr als 100.000 Arbeitsplätzen durch Startups in Berlin. Die Gründe dafür sind vielfältig: deutlich niedrigere Büro- und Standortkosten als in anderen Metropolen, hohe Lebensqualität bei vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten, ein lebendiges Szeneleben in einem internationalen Umfeld.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Sternig