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WIRTSCHAFT

Österreichweit erste Startup-Wirtschaftsmission ist gestartet

20.05.2015
LR Benger ermöglicht Vernetzung über die Grenzen - Abflug nach Berlin- Unternehmer der Startup-Szene bestreiten erstmals eine Wirtschaftsmission
Erstmals hat eine Wirtschaftsmission innerhalb Österreichs die Zielgruppe Startups und Kreativwirtschaft ins Auge gefasst. Sie wurde auf Initiative von Wirtschaftsreferent LR Christian Benger gemeinsam mit der Wirtschaftskammer organisiert. In die Startup-Hauptstadt Berlin führt diese Reise. Drei Tage lang stehen Vernetzung, Information, Investition in Berlin für die Kärntnerinnen und Kärntner am Programm! Über 20 Unternehmer der Startup-Szene und der Kreativwirtschaft haben heute, Mittwoch, in der Früh am Flughafen in Klagenfurt abgehoben, um das intensive Berliner Programm für ihre Zukunft zu nutzen.
„Wir müssen in Kärnten Gas geben. Die moderne Wirtschaft hatte bisher keine Berücksichtigung in den wirtschaftspolitischen Überlegungen des Landes gefunden. Daher habe ich heuer diesen Schwerpunkt gesetzt. Denn die traditionelle Wirtschaft kann sich ohne die moderne nicht weiterentwickeln“, erklärte Benger.

In allen anderen Bundesländern und Ländern zählen die Kreativwirtschaft und die Startups zu den wesentlichen Wertschöpfungsbringern, haben sich als krisenstabil erwiesen und schaffen für junge Menschen neue Perspektiven im eigenen Land. „Diesen Zug dürfen wir nicht versäumen. Kreative und Startups sind ein Standortfaktor und wir müssen aufholen. Diese Szene lebt von Vernetzung. Daher haben wir im Rahmen des Schwerpunktjahres diese Wirtschaftsmission auf die Beine gestellt“, betonte Benger.

Einer der Teilnehmer ist Alexander Mann, the thinking, Gründer des Jahres 2014 und regionaler Ansprechpartner von Austrian-Startups. Für ihn ist diese Wirtschaftsmission grundlegend für Kärnten. „Berlin ist ein Big Player in der Startup-Szene weltweit.
Eine engere Vernetzung ist wünschenswert und essenziell, um Kärnten wirtschaftlich voran zu bringen. Ich erwarte mir einen engeren Austausch zwischen den Startup-Szene und hoffe dadurch bald mehr Startups nach Kärnten holen zu können.“

Auch Georg Holzer, xamoom, ein futurezone Startup des Jahres 2014 in Österreich, betont die Wichtigkeit der Vernetzung und den Blick über die Grenzen: „Berlin ist neben London der Startup-Hub Europas. Wer das Potenzial seines Unternehmens erleben will, muss den Spirit dieser Stadt aufsaugen. Ich war zwar schon öfters in Berlin, stets aber als Journalist mit einer eingeschränkten Mission: die IFA zu covern“.

Berlin könne für die kleine Startup-Community jede Menge Inspiration liefern. Warum? Weil die Community in Berlin scheinbar aus dem Nichts entstanden ist. Welche Voraussetzungen gab es vor dem Boom und wie wurden die bestmöglich herangezogen? Auch Kärnten habe seine Qualitäten und somit auch gute - wenngleich andere - Voraussetzungen.

Heute, Mittwoch, stehen für die Kärntner noch Treffen mit „Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH.“ am Programm, sowie die Besichtigung des BETA Hauses, einem Corworking Space und der Besuch des Aufbauhauses, Berlins Kreativzentrum. Auch das Center für Entrepreneurship werden die Kärntner-Startups heute noch sehen. Donnerstag werden sie in der Botschaft empfangen, wo sie auf potenzielle Investoren treffen und im Bundesministerium lernen die Kärntner den Beirat für junge digitale Wirtschaft kennen. Die Wirtschaftsmission dauert insgesamt bis Freitag.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Benger