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Kinder lernen Sicherheit und Selbstschutz

21.05.2015
LH Kaiser gibt Startschuss bei Kindersicherheitsolympiade in Techelsberg: Sicherheitsverhalten frühzeitig einüben
Die Sicherheitsolympiade im Rahmen der Bezirkswettkämpfe ging heute, Donnerstag, in Techelsberg über die Bühne. Jede Menge Spaß und Action waren angesagt. Denn es galt, in Klassenbewerben verschiedenste Sicherheits-Aufgaben spielerisch zu meistern – u.a. geschicktes Radfahren, gekonnt klettern, Feuer löschen und vieles mehr.

Landeshauptmann Peter Kaiser gab in Techelsberg den Startschuss und feuerte die kleinen Sicherheitsexpertinnen und -experten kräftig an. Weitere Gäste waren auch Bezirkshauptmann Johannes Leitner, Bürgermeister Johann Koban, AK-Betriebssportleiter Günther Fugger und Pflichtschulinspektor Peter Begusch. Es sei sehr wichtig, betonte Kaiser, die Verhaltensregeln für die eigene Sicherheit und jene von anderen frühzeitig einzuüben. Als zuständiger Referent für das Bildungs- wie auch für das Sicherheitswesen in Kärnten sei er stolz auf die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er dankte den Pädagoginnen und Pädagogen sowie allen Einsatzkräften für die Durchführung und das Mitmachen an der Sicherheitsolympiade. Alljährlich werde mit der Olympiade ein entscheidender Beitrag zur Sicherheit von Kärntens Kindern geleistet.

Kinder vor Gefahren zu schützen und Sicherheit spielerisch zu erlernen, ist das Ziel der Sicherheitsolympiade. Die hohe Zahl an Freizeitunfälle mache deutlich, dass Kinder bis 14 Jahre zur besonderen Risikogruppe gehören. Daher seien Initiativen wie diese zur Prävention dringend notwendig, denn es könne nie früh genug damit begonnen werden, die Kleinsten für den Fall der Fälle zu rüsten. „Bei der Kindersicherheitsolympiade lernen unsere Kinder in spielerischer und wettkampfmäßiger Form, wie man Unfälle und gefährliche Situationen vermeiden und sich selbst und auch andere schützen kann“, so Kaiser.
Gleichzeitig würden sie auf mögliche Gefahrenquellen hingewiesen, für die Sicherheitsthematik sensibilisiert und wichtige Telefonnummern von Einsatzorganisationen verinnerlicht. „Damit werden die Kinder zu Botschafter für erhöhtes Sicherheitsbewusstsein“, sagte Kaiser. Die Organisatoren - Kärntner Zivilschutzverband und AUVA mit Unterstützung des Landesschulrates für Kärnten - konnten im Vorjahr rund 3.000 Kinder aus 120 Schulklassen begrüßen, die in freundschaftlichen Wettkämpfen die „sicherste“ Volksschule Kärntens ermittelt haben.

Mittlerweile hat sich diese Olympiade zu einem Vorzeigeprojekt im Bereich der Gefahrenprävention, Risikovorsorge und Sicherheitserziehung entwickelt. Von Kärnten ausgehend, ist der Bewerb zur größten Kinder-Sicherheitsveranstaltung Österreichs geworden. Am 3. Juni steigt das Landesfinale im Sportzentrum Klagenfurt-Fischl.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: kb
Fotohinweis: Büro LH, Bürger