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Jahr des Brauchtums: Vereinsfunktionäre drücken die Schulbank

26.05.2015
LR Benger: Das 1x1 des Vereinswesens wird am Bildungstag in Oberkärnten vermittelt – Zweiter Bildungstag findet im Herbst in Unterkärnten statt
Im Jahr des Brauchtums setzt Kulturreferent LR Christian Benger auf die Schwerpunkte „Ausbildung und Jugend“. „Die Vereinsarbeit stellt eine wichtige Säule in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben dar. Eine Maßnahme für die Vereine sind im Jahr des Brauchtums die Bildungstage für die Funktionäre der rund 1.600 Vereine in Kärnten“, gab Benger heute, Dienstag, bekannt. Ein Bildungstag für die Obleute der 21 Dachverbände in der ARGE Volkskultur hat bereits stattgefunden.

„Unsere Funktionärinnen und Funktionäre in den Vereinen sind täglich konfrontiert mit Gesetzen, Auflagen und Vorschriften. Der Dschungel wurde in den letzten Jahren immer dichter“, erklärte Benger. Daher findet am Freitag, 29. Mai, in der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof der erste der beiden Bildungstage für Vereinsfunktionäre statt.

Infos zu GKK-Vorgaben und -Pflichten, zum Meldewesen bei Veranstaltungen, zu Nachweisen von Subventionen und Rechnungslegungen, zu den neuen Förderrichtlinien der Kulturabteilung sind Themen beim Bildungstag. Ein weiterer Bildungstag wird im Herbst in Unterkärnten stattfinden.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Kärntner Bildungswerk, das eine Workshopreihe entwickelt hat. Aktive und angehende Vereinsfunktionäre erhalten in fünf Workshops das fachliche Handwerkszeug, um Herausforderungen der Vereinsarbeit professionell und erfolgreich meistern zu können.

Weiterbildung sei laut Benger wichtig und seitens der Politik bestehe Handlungsbedarf. „Gesetze sind nur so gut, wie sie in der Praxis lebbar sind. Beim Vereinsgesetz haben wir großen Reparatur-Bedarf. Das gehen wir jetzt im Landtag an, die entsprechenden Schritte wurden bereits in die Wege geleitet“, betonte Benger. Denn Vereinsmitglieder, die freiwillig Brauchtum und Tradition leben, sollten nicht Anwälte benötigen, um ein Fest veranstalten zu können. „Diese Feste gehören zu unserer Kultur, schaffen Identität und machen Kärnten auch für Gäste erlebbar“, ist Benger überzeugt.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger