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POLITIK

Auch ländliche Regionen brauchen leistungsfähige Auffahrten auf die Datenhighways

27.05.2015
LHStv.in Schaunig: Schnelles Internet entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze
Das Land Kärnten, der Kärntner Gemeindebund und die Breitband-Initiative Kärnten sind bereit für den „Call“, den Aufruf zur Bewerbung um die Breitband-Förderungen. Der offizielle Startschuss zur Bewerbung um die Fördermillionen verzögert sich jedoch. „Gerade für den Wirtschaftsstandort Kärnten ist eine leistungsstarke Anbindung an das Datennetz wichtig. Schnelles Internet entscheidet heute darüber, ob Regionen wettbewerbsfähig bleiben, und ist somit eine wesentliche Voraussetzung zur Sicherung bestehender und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze“, betonte heute, Mittwoch, Finanz- und Gemeindereferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Auch ländliche Regionen würden leistungsfähige Auffahrten auf die Datenhighways brauchen. Enge Täler, verstreute Häuser – das erschwere die Anbindung an schnelles Datennetz vielerorts in Kärntens Gemeinden.

In Abstimmung mit der Breitbandstrategie des Bundes wurde im Rahmen einer breitgefächerten Arbeitsgruppe unter Federführung der Abteilung 7 - Kompetenzzentrum Wirtschaftsrecht und Infrastruktur des Amtes der Kärntner Landesregierung ein Masterplan „Breitbandstrategie Kärnten 2020“ ausgearbeitet. Das Breitbandbüro wird beim Gemeindeinformatikzentrum (GIZ-K) angesiedelt. Auch wird die gesamte Aufbauorganisation seitens des GIZ-K erarbeitet. Darauf wird dann die Projektplanung aufgesetzt. Der Gemeindebund hat besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass im Rahmen dieser Planung auf die Rolle der Gemeinden eingegangen wurde.

Derzeit werden vom Leiter der Breitbandinitiative, Peter Schark, gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe die möglichen Projekte gesichtet. Tatsache ist, dass der Aufruf zur Bewerbung um die Breitband-Förderungen noch nicht morgen, Freitag, erfolgen kann. Eines der obersten Ziele muss die Gleichbehandlung von ländlichen Regionen und Ballungszentren sein. „Den Menschen muss die Möglichkeit zur Teilhabe an Bildung, Arbeit und sozialem Leben geboten werden – unabhängig davon, ob sie im urbanen Raum oder in ländlichen Regionen leben“, so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Böhm