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Alpen-Adria „Golden Wines 2015“: Bester Rotwein kommt aus Kärnten

03.06.2015
LH Kaiser gratuliert Gewinnern aus Kärnten und betont die Bedeutung der grenzüberschreitenden Kooperation im Alpen-Adria-Raum
Ende Mai fand in Đurđevac (Gespanschaft Koprivnica Križevci, Kroatien) die Alpen-Adria-Weinausstellung „Golden Wines of the Alps-Adriatic 2015“ statt. 34 Winzer aus dem Alpen-Adria-Raum präsentierten ihre Weine, die bereits auf regionaler bzw. nationaler Ebene prämiert wurden, einer internationalen Jury unter der Leitung von Univ. Prof. Edi Maletić von der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Zagreb.

Bereits im Vorjahr errang ein Pinot Noir aus Kärnten Gold. Doch 2015 sollte sich das Ergebnis aus Kärntner Sicht enorm verbessern: Ein Pinot Noir der Familie Gartner aus St. Andrä im Lavanttal errang eine Goldmedaille und wurde zum „Besten Rotwein“ der Ausstellung prämiert. Weiteres Gold errangen der Traminer des „Chateau Taggenbrunn“ aus Goggerwenig bei St. Veit an der Glan sowie der Sauvignon Blanc des Obst- und Weinbauzentrums St. Andrä. Die Chardonnays von „Weinbau Janko“ und dem „Vinum Paulinum. Benediktinerstift, beide aus St. Paul im Lavanttal errangen jeweils eine Silbermedaille.

Landeshauptmann Peter Kaiser gratuliert den Gewinnern und freut sich über die hohe Qualität, die immer mehr Kärntner Winzer unter Beweis stellen. Auch als amtierender Präsident der Alpen-Adria-Allianz ist der Landeshauptmann Peter Kaiser besonders stolz auf dieses Ergebnis und die grenzüberschreitende, interregionale Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum: „Die Alpen-Adria-Allianz bietet Kärntens Winzern eine Möglichkeit zum internationalen Vergleich und die heuer errungen Auszeichnungen belegen eindrucksvoll das Zukunftspotential des Kärntner Weinbaus.“

Die Alpen-Adria-Allianz ist eine Weiterentwicklung der 1978 gegründeten ARGE Alpen-Adria. Sie wurde im November 2013 in Klagenfurt am Wörthersee neu gegründet und besteht aus zwölf Mitgliedern: Den Bundesländern Kärnten, Steiermark sowie dem Burgenland, dem slowenische Verband der Städte und Gemeinden, dem ungarischen Komitat Vas und sieben kroatische Gespanschaften.
Seit der Gründung wurden 88 Projekte und Patronanzen in den Bereichen Sport, Kultur, Tourismus, Europa, Mobilität, Inklusion, Bildung, Landwirtschaft und Volkskultur sowie Höhere Bildung beschlossen. Darunter finden sich auch vier Projekte die im Rahmen des EU-Programms ERASMUS+ kofinanziert wurden bzw. werden.

An der projektorientierten Zusammenarbeit im Netzwerk beteiligen sich neben Ländern, Regionen und Gemeinden auch öffentliche oder private Organisationen sowie Interessenvertretungen. Für Kärnten ist die Zusammenarbeit mit anderen Regionen und Ländern und mit der EU von größter Bedeutung, weil damit große Zukunftschancen verbunden seien, so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Melcher/kb