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ARBÖ Kärnten eröffnete neues Landeszentrum

12.06.2015
LH Kaiser: Ein großer Tag für Kärnten und Klagenfurt – Investition ist positives Zeichen des Miteinanders – Zentrale spielt alle Stückl
Mit viel buntem Programm stieg heute, Freitag, die ARBÖ-Eröffnungsparty. Der Autofahrerklub feierte mit viel Publikum sein neues Landeszentrum in der Klagenfurter Stationsgasse 4 (gegenüber der ehemaligen Zentrale), das Anfang Juni seinen Betrieb aufgenommen hat. Rund 2,5 Mio. Euro wurden in das moderne Mobilitätszentrum investiert, die Bauzeit betrug nur sieben Monate.

Zur Eröffnung kamen viele Ehrengäste. ARBÖ-Geschäftsführer Thomas Jank hieß auch Landeshauptmann Peter Kaiser, Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, ARBÖ-Präsident Heinz Hofer und ARBÖ-Generalsekretär Gerald Kumnig sowie ARBÖ-Vertreter aus ganz Österreich willkommen.

Der Landeshauptmann sprach von einem großen Tag für Kärnten, für Klagenfurt und für die Rosentaler Straße, wo das neue ARBÖ-Zentrum nur ganz in der Nähe des alten entstanden ist. Das spreche für Beständigkeit und Verlässlichkeit. Es sei erfreulich, wenn der Blick nach vorne gerichtet und durch Miteinander Neues aufgebaut oder weiterentwickelt werde, dafür stehe die neue Zentrale, dankte Kaiser allen Verantwortlichen für diese wichtige Investition und wünschte weiterhin viel Erfolg. Als Kindergartenreferent sei er dem ARBÖ auch sehr dankbar für die Partnerschaft, denn dadurch werde den Kindern frühzeitig Sicherheitswissen vermittelt.

Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz wies ebenfalls auf das tolle Zentrum und das großartige Serviceangebot des ARBÖ hin, der ein verlässlicher Partner sei und auch viel zur Verkehrssicherheit beitrage.

ARBÖ-Geschäftsführer Jank, er ist für Kärnten und die Steiermark zuständig, lobte sein junges engagiertes Team und vor allem den Projektverantwortlichen Peter Pegrin. Der heutige Tag mache happy, er bedeute das glückliche Ende einer schier endlosen Geschichte, so Jank. Auch ARBÖ-Generaldirektor Heinz Hofer und ARBÖ-Generalsekretär Gerald Kumnig betonten die Notwendigkeit laufender Modernisierung und strichen die Bedeutung des Prüfzentrums in Klagenfurt hervor. Kärntens ARBÖ habe sich aus einer sehr schwierigen Lage heraus positiv entwickelt, so Kumnig.

Unter den vielen Gästen sah man auch Kärntens Militärkommandant Walter Gitschthaler, Stadträtin Ruth Feistritzer, LAbg. Günter Leikam, ASKÖ-Präsident Anton Leikam, Verkehrsexperte Adolf Reiter. Durch das Programm führte Angela Ellersdorfer-Truntschnig. Die Segnung des neuen Landeszentrums nahmen Superintendent Manfred Sauer und Dompfarrer Peter Allmaier vor. Zur Eröffnung gab es Musik, Spaß und Action sowie tolle Eröffnungsangebote.

Mit dem Großprojekt habe man bewusst auf Bescheidenheit gesetzt. Die neue Landeszentrale spielt technisch alle Stückerln, fällt architektonisch und logistisch allerdings betont schlicht aus, wie Jank betonte. Auf einer verbauten Fläche von rund 700 m² wurden drei Prüfboxen, eine Durchfahrbox, ein modernes Mitglieder- und Kundenzentrum, ein Shop-Bereich sowie Büroräumlichkeiten errichtet.

Insgesamt bietet die neue Zentrale Platz für 17 Mitarbeiter. Das Grundstück umfasst rund 4.100 m². Ausgestattet ist das neue Landeszentrum mit modernster Technik. In Klagenfurt vertrauen derzeit knapp 10.000 Mitglieder auf die Dienste des Autofahrerklubs, kärntenweit sind es 35.000 Mitglieder. Geplant wurde das neue ARBÖ-Zuhause vom Wiener Architekten Roland Häuser. Als Generalunternehmer fungierte das renommierte Klagenfurter Unternehmen MID-Bau.

Übrigens. Das erste ARBÖ-Prüfzentrum in Klagenfurt wurde am 11. August 1965 in der Völkermarkter Straße eröffnet. 1975 erfolgte die Übersiedlung in die Rosentalerstraße. Dieser Standort wurde dann 1985 einem umfassenden Umbau unterzogen. Jetzt, nach nunmehr 30 Jahren, wurde die ARBÖ-Landeszentrale an einem neuen Standort komplett neu errichtet.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: kb
Fotohinweis: LPD/Steiner