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Kärntens Hubschrauberstützpunkt muss erhalten bleiben

13.06.2015
LH Kaiser bei 125 Jahr-Jubiläum der FF Baldramsdorf: Klares Bekenntnis zu Weiterbestand des Hubschrauberstützpunktes in Klagenfurt – Unabdingbar in Katastrophenfällen – LH dankt Einsatzkräften
Die Freiwillige Feuerwehr Baldramsdorf mit Gemeindefeuerwehrkommandant OBI Friedrich Paulitsch und seinem Stellvertreter Gerhard Feichter an der Spitze feierte heute,Samstag, ihr 125jähriges Bestandsjubiläum mit einem großen Fest. Viele Gratulanten fanden sich ein, unter ihnen Landeshauptmann Peter Kaiser, Bürgermeister und „Hausherr“ Heinrich Gerber, Bezirkshauptmann Klaus Brandner, Landtagsabgeordneter Erwin Angerer, der Bezirksfeuerwehrkommandant und Schulleiter der Landesfeuerwehrschule Johann Zmölnig, Ehrenbürger Altbgm. Michael Taurer und Ehren-Abschnittsfeuerwehrkommandant Ewald Petutschnigg sowie Pfarrer Franz Unterberger.

Beim Festakt am Abend wurde die gemeinsame Forderung von Feuerwehren und Landeshauptmann unterstrichen: der Hubschrauberstützpunkt in Klagenfurt müsse weiterhin erhalten bleiben. Der Hubschrauber sei für den Katastropheneinsatz unabdingbar, wie dies immer wieder bestätigt werde. Hier werde eine „kluge Entscheidung“ in Wien erwartet, so Kaiser. Weiters betonte der Landeshauptmann, zugleich auch Feuerwehrreferent, dass die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute eine Form der Abgeltung bzw. Entschädigung erhalten müssten. Die Gesellschaft müsse den Menschen, die sich nicht nur in ihrer Freizeit für andere einsetzen, Wertschätzung entgegenbringen.

Kaiser dankte weiters der jubilierenden Feuerwehr und wies auf die enorme Leistungsbereitschaft der Kärntner Feuerwehren und weiterer Einsatzorganisationen hin, denke man nur allein an das, was anlässlich zur Eindämmung der jüngsten Waldbrände in Oberkärnten geleistet wurde. Dafür gebühre der FF Baldramsdorf sowie allen Einsatzkräften ein herzliches Danke seitens des Landes.

Die FF Baldramsdorf zählt 67 Aktive (weiters zwei Reservemitglieder, 13 Altmitglieder) und hat auch eine Feuerwehrjugend mit 12 Jugendlichen. In ihrem Wirkungsgebiet iegt das Goldeck-Skigebiet sowie die Anlage des Abfallwirtschafts-Verbandes in Schüttbach. Die FF Baldramsdorf hat ihre Aufgaben zweckmäßig verteilt, so gibt es Löschzüge jeweils in Baldramsdorf/Unterhaus, in Rosenheim und in Gendorf.
Die Einsätze der FF Baldramsdorf sind sehr vielfältig und leider steigend: Verkehrsunfälle, Überflutungen, Murenabgänge, Wasserschäden, Schneebruch, Kaminbrände, Wespen- und Bienenumsiedelungen. Hinzukommen noch Assistenzleistungen bei Sportveranstaltungen (Radwandertag), Brandschutz (Abbrennen von Brauchtumsfeuern zu Ostern und zur Sonnenwende), Flößertage, usw. Hervorzuheben sind die jüngsten Einsätze bei den Waldbränden am Plankogel und in Sachsenburg.

Die FF erbringt auch stolze sportliche Leistungen: 1988 Bronzener Helm in der Stufe I, 1989 Goldener Helm in der Stufe II, 1990 Silberner Helm in der Stufe IV. In den letzten Jahren gab es eine permanente Steigerung, so erreichte man gleichsam als Krönung den zweiten Platz bei den Bezirksleistungsbewerben am 6. Juni 2015 in Dellach/Drau. Die Feuerwehr dankt für die Unterstützung durch die Gemeinde Baldramsdorf sowie auch allen Sponsoren und freiwilligen Helfern. Die FF hat auch Pläne bzw. Anliegen: so soll in Rosenheim das Feuerwehrhaus renoviert und durch den Einbau von Wasch- und Sanitärräumlichkeiten modernisiert werden. Weiters will man Geräte austauschen bzw. anschaffen, wie etwa Notstromaggregat.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: kb