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LH Kaiser ehrte Schüler mit „Compassion“

15.06.2015
Schulprojekt soll soziale Kompetenz entwickeln und stärken – Landeshauptmann dankte Jugendlichen für ihr Engagement
Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir – das wird zumindest beim Projekt „Compassion“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Begriff Compassion meint Mitleidenschaft.
Das in den 1990er Jahren entwickelte Schulprojekt soll also dazu beitragen, soziale Haltungen bei Schülern zu entwickeln und zu stärken. Die Teilnehmer jener fünf Kärntner Bildungseinrichtungen, die im Schuljahr 2014/15 daran gearbeitet haben, wurden heute, Montag, im Klagenfurter Konzerthaus von Schulreferent LH Peter Kaiser und Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger gebührend geehrt.

„Es ist ein tolles Zeichen für ein Bundesland, wenn seine Jugend bereit ist, mit Menschen die Hilfe brauchen so eng zusammenzuarbeiten“, war sich Kaiser der Bedeutung dieses Projektes wohl bewusst. „Die Menschen sind dankbar, und ich bin es auch. Heute soll euer Tun vor den Vorhang geholt werden“, betonte er, und überreichte jedem Geehrten eine Urkunde und ein Buch.

Auch Altersberger zeigte sich stolz und dankbar. Er meinte: „Gerade in einer Zeit in der sich alles um das Kapital dreht, ist es schön, zu sehen, dass auch auf soziales Kapital noch gebaut wird.“ Die Jugendlichen bekämen tolle Rückmeldungen und das Projekt trage eindeutig dazu bei, soziale Kompetenzen zu stärken.

Auf die Bühne geholt wurden die Teilnehmer der BHAK Villach mit Direktorin Melitta Trunk und der NMS Villach Lind mit Direktor Michael Eder. Urkunden und Bücher gab es auch für die Schülerinnen und Schüler des BG Tanzenberg mit Margit Cvetko und Jutta Frank in Vertretung für Direktor Gerald Horn. Ingrid Huber begleitete in Vertretung für Direktor Markus Krainz die Geehrten des Ingeborg Bachmann Gymnasiums – und auch die Projektteilnehmer des RG/ORG St. Ursula fanden gemeinsam mit Margarete Kattnig-Wendl, Astrid Timko und Direktor Hans Omann Anerkennung für ihr soziales Tun.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: Protokoll/ fritz press