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POLITIK

Regierungssitzung 2 - 7,3 Millionen für ländliches Wegenetz

16.06.2015
LR Benger: Investitionen bleiben in Region – Arbeit für Klein- und Kleinstbetriebe – Schwerpunkt in Sanierung
Seit Februar 2015 stehe das Jahresprogramm für das ländliche Wegenetz. In der heutigen Regierungssitzung seien zwei Projekte beschlossen worden, berichtete Land-und Forstwirtschaftsreferent LR Christian Benger heute, Dienstag, beim Pressefoyer. Mit dem Jahresprogramm von 7,3 Millionen würden in Summe 13,8 Millionen Gesamtinvestitionen bewirkt werden.

„Der Schwerpunkt liegt in der Sanierung“, so Benger, der berichtete, dass im Jahresprogramm mit den Gemeinden 303 Projekte in 82 Gemeinden und insgesamt 1.152 Kilometer festgelegt wurden. Das ländliche umfasse 75 Prozent des öffentlichen Wegenetzes. „Investitionen in das ländliche Wegenetz sind Investitionen, die in den Regionen bleiben“, betonte Benger. Es gebe Arbeit für Kleinst- und Kleinbetriebe. Die beiden heute beschlossenen Projekte sind die Straße „Sutsch Gruska“ in der Gemeinde Gurk und der „Güterweg Gräßl vlg. Fuchs“ in der Gemeinde Preitenegg.

Zum Rechnungsabschluss betonte Benger, dass der Weg in die richtige Richtung gehe, aber klare Maßnahmen gesetzt werden müssten. „Es gilt das Land aus eigener Kraft voranzubringen, alle Gesetze zu durchforsten und dann einen aktiven und positiven Weg zu beschreiten“, so der Landesrat. Zu seinem Bereich berichtete Benger, dass von den nun vorgegebenen 20 Millionen Einsparungen im Jahr 2015 aus seinem Referatsbereich 2,82 Millionen eingebracht worden seien. Das seien 3,52 Prozent seines Gesamtbudgets von rund 89 Mio. Euro oder zwölf Prozent von den geforderten, einzusparenden 20 Millionen. „Wir müssen den Sparkurs weitergehen, ein klarer Konsolidierungskurs ist notwendig“, sagte Benger.

In Bezug auf das Landesmuseum berichtete der Kulturreferent, dass man in den entsprechenden Gremien das ursprüngliche Konzept mit geplanten Kosten von 29 Millionen bereits auf neun Millionen reduziert hätte. „Wir brauchen eine leistbare Lösung und müssen damit den Ansprüchen gerecht werden.“


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Ulli Sternig