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POLITIK

Autonomie der Jägerschaft bleibt erhalten

17.06.2015
LR Ragger: Gesetzesnovelle des Kärntner Jagdgesetzes geplant – Gespräche mit Interessenvertretung in den kommenden Wochen
Wie der Kärntner Jagdreferent LR Christian Ragger heute, Mittwoch, klarstellt, werde es zu keiner Einschränkung der Autonomie der Kärntner Jägerschaft kommen. „Gemeinsam mit der Verfassungsabteilung des Landes werden wir eine notwendige Gesetzesnovelle des Kärntner Jagdgesetzes vorlegen, um Interpretationsfehler und mögliche kritische Punkte in Zukunft auszuschließen“, betont er. Ziel dabei sei es, eine moderne, effiziente und schlanke Verwaltung der Kärntner Jägerschaft zu erzielen.

In den nächsten Wochen werde es auf Einladung von Ragger daher zu Gesprächen der Interessensgemeinschaft der Jäger, vertreten durch Landesjägermeister Ferdinand Gorton, kommen. „Wichtig ist es, eine mögliche Einschränkung der Jagd, wie sie bereits in Teilen Deutschlands und Tirol stattgefunden hat, zu vermeiden“, betont Ragger. Die Kärntner Jägerinnen und Jäger seien besonders naturverbundene Menschen und würden ein hohes Maß an Verantwortung zeigen. Neben der Jagd an sich stehe vor allem der aktive Naturschutz im Vordergrund. „Jagd bedeutet Freude, aber vor allem Verantwortung. Dies soll nicht durch etwaige Interessenkonflikte eingeschränkt werden“, so Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Böhm