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POLITIK

Gemeinden kooperieren bei Gebühren- und Abgabenverwaltung

17.06.2015
LHStv.in Schaunig: Sechs Gemeinden im Bezirk Feldkirchen setzen Pilotprojekt um
Das knapper werdende Budget bei ständig zunehmenden Aufgaben stellt Kärntens Gemeinden vor immer größere Herausforderungen, Leistungen in geforderter Qualität zur Sicherung der öffentlichen Interessen zu erbringen. Gemeindekooperationen in Kärnten rücken nach jüngsten Entwicklungen immer mehr in den Fokus der Politik. Jüngstes positives Beispiel an Gemeindekooperation ist ein Pilotprojekt im Bezirk Feldkirchen. „Sechs von zehn Gemeinden des Bezirkes Feldkirchen kooperieren im Bereich der Gebühren- und Abgabenverwaltung“, erklärte, heute, Mittwoch, Gemeinde- und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Durch diese Kooperation erfolge eine wesentlich effizientere Einhebung der Gebühren und Abgaben.

Am Pilotprojekt beteiligen sich laut der Gemeindereferentin Albeck, Glanegg, Gnesau, Ossiach, St. Urban und Steuerberg. „Hier müssen insgesamt rund 2.400 Gebäude räumlich erfasst werden. Davon wurden bereits 2.150 Objekte ausgemessen und elektronisch verarbeitet“, führte Schaunig aus. Die dabei erhobenen Daten seien für alle Steuern und Abgaben, wie beispielsweise Wasser- und Kanalbereitstellungsgebühren, Anschluss- und Ergänzungsbeiträge, Zweitwohnsitzabgabe, pauschalierte Orts- und Nächtigungtaxe, verwertbar.

„Als Gemeindereferentin gibt es von mir ein klares Bekenntnis zu Gemeindekooperationen. In der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden sehe ich große Einsparungspotentiale, gleichzeitig kann auch die Servicequalität für den Bürger verbessert werden“, so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Böhm