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„Gemeinsam in Kärnten“ – Erste Kärntner Integrationskonferenz

19.06.2015
LH Kaiser: Kärntner NGOs, Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilbevölkerung arbeiten an breit angelegtem Integrationsleitbild-Prozess mit
„Gemeinsam in Kärnten“ – unter diesem Motto fand Mittwoch die erste Integrationskonferenz im Rahmen des Integrationsleitbild-Prozesses des Landes Kärnten in Cap Wörth statt. Mehr als 130 interessierte und engagierte Menschen mit und ohne Migrationshintergrund aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft, NGOs, Religionsgemeinschaften und der Kärntner Zivilgesellschaft folgten der Einladung und werden auch künftig an diesem breit und partizipativ angelegten Prozess mitwirken.

In seiner Begrüßungsrede zeigte sich Landeshauptmann Peter Kaiser stolz darüber, wie viele Menschen bereit sind, am Konzept eines Integrationsleitbildes Kärnten mitzuarbeiten, welches im Regierungsprogramm der Kärntner Koalition in dieser Legislaturperiode festgeschrieben ist.

„Ein Orientierungsprogramm hilft jedem. Integration betrifft prioritär Migrantinnen und Migranten, die schon länger in Kärnten leben bzw. einen Aufenthaltstitel haben. Ziel ist es, in einem Zeitrahmen von maximal zwei Jahren ein Integrationskonzept zu erarbeiten, mit dem wir uns alle identifizieren können und das von den administrativen Stellen auch umsetzbar ist“, so Kaiser.

Barbara Payer, Beauftragte für Flüchtlingswesen und Integration: „Mit dem Kärntner Integrationsleitbild möchten wir so viele Menschen wie möglich erreichen, für das Thema sensibilisieren sowie gemeinsam Maßnahmen entwickeln, die längerfristig Grundlage für ein gelingendes Miteinander in Vielfalt sein sollen.“

Marika Gruber, wissenschaftliche Begleiterin: „Das Leitbild soll eine lebendige Arbeitsgrundlage werden, die einen Orientierungsrahmen bietet und auf dessen Grundlage kontinuierlich Aktivitäten gesetzt werden, um ein Zusammenleben auf Augenhöhe zu fördern. Der Integrationsleitbildprozess ist so konzipiert, dass schon während des Prozesses Maßnahmen dazu realisiert werden.“

Erste Ergebnisse konnten deshalb bereits am Ende der Konferenz präsentiert werden. Nähere Informationen oder Rückfragen unter integration@ktn.gv.at oder
https://www.facebook.com/integration.kaernten


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Germann/kb