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Sie sorgen für einen sicheren Schulweg

22.06.2015
LH Kaiser dankte Kärntens Schülerlotsen für wichtigen, engagierten und bewusstseinsbildenden Einsatz
Eine Hubschrauberlandung und eine Drehleiterfahrt, beeindruckende Vorführungen von Feuerwehr, Cobra, Polizeihundestaffel, Rotem Kreuz, Berg- und Wasserrettung – das alles und noch viel mehr wurde heute, Montag, beim bereits 49. Schülerlotsentag geboten. Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser konnte dazu an die einhundert Schulkinder am Gelände des Landesfeuerwehrverbandes in Klagenfurt begrüßen. Gemeinsam mit Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger, dem stellvertretenden Landespolizeidirektor Wolfgang Rauchegger, Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik und dem Präsidenten des Kärntner Zivilschutzverbandes, 2. Landtagspräsident Rudolf Schober, dankte er ihnen für ihren wichtigen, engagierten und bewusstseinsbildenden Einsatz um sichere Schulwege.

Zum Schülerlotsentag kamen Schülerinnen und Schüler der NMS Villach 2, NMS Villach-Auen, NMS Villach 3, NMS Landskron, NMS St. Jakob im Rosental, NMS Feistritz/Drau, NMS Eberndorf und NMS Kötschach-Mauthen. Teilnehmende Organisationen waren AUVA, Zivilschutzverband, ARBÖ, ÖAMTC; Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz, Bergrettung und Wasserrettung.

Um Schülerlotse zu werden, muss man das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der Neuen Mittelschulen bzw. Hauptschulen. Seitens der Polizei gibt es in jedem Bezirk bzw. bei den Stadtpolizeikommandos Klagenfurt und Villach eigene Schülerlotsenbetreuer, die die Jugendlichen ausbilden. Jährlich treten in Kärnten ca. 250 Schulkinder diesen wichtigen Dienst an. Während ihrer Tätigkeit sind sie über die AUVA (Unfall) und das Land Kärnten (Haftpflicht) versichert. Die allerersten Schülerlotsen waren am 29. Juni 1966 an der Hauptschule St. Jakob im Rosental im Einsatz.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser; Landesschulrat für Kärnten
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: Büro LH Kaiser