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Kärntens Vorreiterrolle in Forschung und Entwicklung finanziell gesichert

26.06.2015
LHStv.in Schaunig: Änderung der Finanzierungsvereinbarung zwischen Land und KWF – Innovationsförderndes Umfeld soll geschaffen werden
Um die Aktivitäten in Forschung und Entwicklung weiter ausbauen zu können und um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit abzusichern bzw. zu steigern, wurde eine Änderung der Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land und dem Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) notwendig. In der Regierungssitzung am kommenden Dienstag wird LHStv.in Gaby Schaunig diesbezüglich berichten. „Die Basisfinanzierung für die Joanneum Research GmbH im Zusammenhang mit der erfolgten Beteiligung der BABEG sowie das KWF-Programm Beteiligungsfinanzierung machten einen Änderungs- und Ergänzungsbedarf zur finanziellen Sicherheit notwendig“, erklärte heute, Freitag, die Finanz- und Technologiereferentin.

„Dem Land Kärnten ist Forschung ein sehr großes Anliegen, denn ein laufender Innovationsprozess wird im härter werdenden Wettbewerb besonders auch für Kärnten immer wichtiger“, unterstrich Schaunig. Es gelte, in der kleinstrukturierten Kärntner Wirtschaft ein innovationsförderndes Umfeld zu schaffen und Unternehmen bei Innovation sowie ihren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu unterstützen.

Im Hinblick auf den zusätzlichen Finanzierungsbedarf zur Basisfinanzierung von außeruniversitären Forschungsgesellschaften sei für den Zeitraum 2015 bis 2020 eine Aufstockung des Finanzrahmens beim KWF um maximal 660.000 Euro notwendig, so Schaunig. Besonders hervorzuheben sei in diesem Zusammenhang die Ansiedlung eines Forschungsinstituts mit dem Schwerpunkt Robotik/Mechatronik am Standort Lakesidepark in Klagenfurt durch die Joanneum Research GesmbH. „Wir setzen auf den Zukunftsbereich Robotics. Bis zu 40 Forscherinnen und Forscher sollen dort in den nächsten fünf Jahren beschäftigt werden“, sagte die Finanz- und Technologiereferentin.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Sternig