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Universität ließ in die Welt der Technik blicken

26.06.2015
LH Kaiser ist stolz auf die Entwicklung der Alpen Adria Universität und ihrer Fakultät für Technische Wissenschaften – Für den Wirtschaftsstandort Kärnten sei sie unverzichtbar

Bereits zum dritten Mal lud gestern, Donnerstag, die Fakultät für Technische Wissenschaften (TeWi) in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Kärnten zum Come Together unter dem Titel „Lehre, Forschung und Think Tank für die Industrie“. In Anwesenheit von Landeshauptmann Peter Kaiser und zahlreichen anderen Ehrengästen wurde die Welt der TeWi für die Industrie, die Wirtschaft, die Politik, die Lehrenden der Universität Klagenfurt sowie für alle interessierten Studierenden sichtbar gemacht.

„Der Uni-Standort ist ein unverzichtbarer für unser Land. Die Alpen-Adria-Universität ist ja eigentlich noch sehr jung – die tolle Entwicklung, die ich hier beobachten kann, macht mich deshalb sehr stolz“, meinte Kaiser in Hinblick auf viele Erfolge, die man bereits verbuchen konnte. Er erwarte sich auch für die Zukunft viele positive Impulse.

Politiker könnten leider keine Arbeitsplätze schaffen, sagte Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. „Wir können aber die Rahmenbedingungen dafür herstellen, und hierfür brauchen wir viele kluge Köpfe. Genau deshalb ist die Universität ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftsstandortes Kärnten“, betonte sie.

Als wichtigen Partner der Kärntner Industrie wollten auch Claudia Mischensky, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung, und Fachgruppenobmann-Stv. der Wirtschaftskammer Kärnten, Peter Anderwald, die Fakultät für Technische Wissenschaften verstanden haben. Gerade das sei es, was die TeWi ausmache, wusste Uni-Vizerektor Martin Hitz. „Die Arbeit dieser Fakultät macht sich unmittelbar in der Volkswirtschaft bemerkbar und der Erfolg ist daher gut messbar“, sagte er.

„Wir können gar nicht so viele Absolventinnen und Absolventen produzieren, wie von der Wirtschaft gebraucht werden“, so Dekan Gerhard Friedrich. Den über 1.300 Studierenden der TeWi werden die Studienrichtungen Informationstechnologie, Informatik/Informationsmanagement und Mathematik angeboten. Die besten Leistungen wurden wie in jedem Jahr auch heuer mit Urkunden und Geldpreisen belohnt. Diese gingen an Daniel Posch für die beste Masterarbeit und an Armin Trattnig, Thomas Dittrich, Henrik Mertens und Benjamin Hackl als Jahrgangsbeste. Die Vorstellung einiger Projekte, ein Blick in die Forschungsarbeiten und interessante Demonstrationen ließen das zahlreich erschienene Publikum das Engagement spüren, mit dem Lehrende und Studierende der TeWi bei der Sache sind.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: Büro LH Kaiser