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17. Auflage des Ironman Austria mit dem Duell Vanhoenacker gegen Rana

26.06.2015
LH Kaiser: Rund 3.000 Athleten aus allen Teilen der Welt machen Kärnten zum Triathlon-Mekka
Der Ironman Austria ist durch seine bereits 17. Auflage ein Traditionsrennen und für viele Athleten weltweit nicht mehr aus dem Rennkalender wegzudenken. Alle Daten, Fakten und Neuigkeiten zum diesjährigen Ironman Austria, an diesem Sonntag, wurden heute, Freitag, bei einer Pressekonferenz im Seeparkhotel in Klagenfurt vorgestellt. Neben Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser nahmen die Organisatoren Ironman CEO Europe, Middle East & Africa Thomas Dieckhoff und Ironman Austria Country Manager & Renndirektor Erwin Dokter, Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und Tourismusstadtrat Otto Umlauft daran teil. Rund 3.000 Sportler aus 61 Nationen werden bei der 17. Auflage an den Start gehen. Neu ist, dass die Athleten erstmals in sieben Wellen nach Altersgruppen starten, um die Sicherheit der Athleten und die Fairness auf der Strecke zu verbessern.

Der Landeshauptmann hob die Wichtigkeit der Veranstaltung hervor. „Klagenfurt und Kärnten sind längst zum Triathlon-Mekka geworden In der Stadt und rund um den See ist bereits die kollektive Vorfreude zu spüren und von den Athleten wird immer wieder auf die Begeisterung der Zuschauer hingewiesen“, so Kaiser, der dieses Gefühl als fünfmaliger Ironman-Finisher hautnah erleben durfte. Die Live-Übertragung im ORF Sport + werde wieder großartige Bilder von Kärnten und dem Wörthersee in die ganze Welt liefern und so unbezahlbare Werbung für unser Bundesland machen. In Bezug auf die Zukunft des Ironman ist sich Kaiser sicher, dass es ihn in Kärnten noch länger geben werde.

Dieckhoff berichtet, das man für die zehnstündige TV-Übertragung eine sechsstelligen Betrag investiert habe. „Mit den TV-Bildern wird das Image Kärntens gehoben und es gibt für alle Seiten eine Win-win-Situation“. Wie im letzten Jahr gibt es auch heuer wieder eine Live-Übertragung auf ORF Sport +. Neu ist, dass dieses Rennen auch von der EBU ausgestrahlt wird und erstmals in Form eines weltweiten Livestreams im Internet verfolgt werden kann. Neben den sportlichen Leistungen werden auch Kärnten und seine Schönheiten in den Blickpunkt gerückt. Eine Zusammenfassung gibt es zudem in ORF 1 von 16.45 bis 17.30 Uhr.

Dokter, er sprach erneut von einer großen Herausforderung für sein junges Teams, verwies auf den siebenteiligen Wellenstart. „Er garantiert, dass die Qualität des Rennens hochgehalten wird“. In Bezug auf das starke Profi-Starterfeld ist er sich sicher, dass Marino Vanhoenacker (38), er gewann am Wörthersee sechsmal in Folge, und erreichte bei seinem letzten Antreten 2011 in damaliger Weltrekordzeit das Ziel (7:45:58 Stunden), und der Vorjahres Champion Ivan Rana (Spanien) Garanten für einen offenen Schlagabtausch sind. Den heimischen Profis Michael Weiß und Andreas Giglmayr traut er Außenseiterchancen zu.

Bürgermeisterin Mathiaschitz und Tourismusstadtrat Umlauft waren sich einig, dass die Bilder, die weltweit zu sehen seien, den Stellenwert und das Image von Klagenfurt und Kärnten heben würden und ein wichtiger touristischer Impuls seien. „Der Ironman ist das sportliche Großereignis in Klagenfurt“, betonte Umlauft.

Am Start sind 2.924 Einzelstarter, davon 787 aus Österreich, 371 aus Großbritannien und 287 aus Deutschland. 87,5 Prozent der Starter sind Männer, 12,5 Prozent Frauen. Bis dato erreichten bei den 16 Auflagen des Ironman Austria 27.734 Finisher das Ziel. Den Streckenrekord hält bei den Männern der sechsfache Ironman Austria Sieger Marino Vanhoenacker aus Belgien mit 7:45:58 Stunden aus dem Jahr 2011. Die US-Amerikanerin Linsey Corbin holte 2014 den Rekord bei den Damen mit 8:42:42 Stunden. Zuschauermagnete sind der Start, sowie der Anstieg Faaker See und der Rupertiberg.

Bei der Pressekonferenz waren seitens der Athletinnen und Athleten Eva Wutti, zweifache Ironman-Siegerin (Kopenhagen 2013 und Barcelona 2014), Erika Csomor, zweifache Ironman Austria-Siegerin, Michaela Herlbauer, eine der österreichischen Hoffnungen auf einen Podestplatz und Martina Dogana (ITA) anwesend. Außerdem Vorjahrssieger Ivan Rana(ESP), Marino Vanhoenacker (Belgien), David Plese (SLO) und Andreas Giglmayr (AUT). Lokalmatadorin Wutti brachte ihre Erwartungen wie folgt auf den Punkt: „Chancen haben viele, geschenkt wird keinem was, ich hoffe ich habe das Glück auf meiner Seite“.

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Foto: LPD/Gert Eggenberger