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Regierungssitzung 6 – Kärnten punktet mit südlicher Lebensqualität

30.06.2015
LR Benger: Tourismusstrategie soll mit neuer und klarer Nummer-1-Positionierung Erfolg garantieren
Strategie sei kein Werbeslogan, Strategie werde gebraucht, ohne Strategie sei man nicht wettbewerbsfähig. Das sagte heute, Dienstag, Tourismusreferent Christian Benger nach der Vorstellung der neuen Kärntner Tourismusstrategie in der Regierungssitzung. Der Anspruch könne nur heißen, dem Tourismusland Kärnten eine neue und klare Nummer-1-Positionierung zu geben, die da laute: „Kärnten hat am meisten südliche Lebensqualität in Österreich“, so Benger.

„Wer keine Strategie hat, läuft dem Markt, den Gästen, den Mitbewerbern und den Trends hinterher “, so der Tourismuslandesrat. Daher habe man sich an die Erarbeitung einer Strategie gemacht. Dabei sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass Kärnten sehr viel Durchschnittliches, aber wenige Aha-Erlebnisse vorweisen könne. „Es liegt also nicht an der Nachfrage, sondern an dem, dass den Gästen zu wenig Besonderes angeboten werde“, berichtete Benger. Seen, Berge oder Wellnessangebote hätten auch andere, aber es sei jedenfalls die Basis für den Erfolg.

In Workshops mit 26 Beteiligten habe man die Strategie erarbeitet, wofür Kärnten künftig stehen soll. Dabei habe der Anspruch nur lauten können, dass sich unser Bundesland künftig klar positionieren müsse, wenn es als Tourismusland Erfolg haben wolle. „Diese Nummer-1-Positionierung lautet: Kärnten hat die höchste Konzentration südlicher Lebensqualität in Österreich“, berichtete der Tourismusreferent. Nun gelte es, diese Strategie mit den entsprechenden Produkten zu hinterlegen, daher werde der nächste Schritt in Richtung Produktentwicklung gehen, so Benger. Der Tourismusreferent belegte dies mit einem Beispiel aus dem Wintertourismus: „Bei den Pisten-Kilometern haben wir im Vergleich zu anderen Bundesländern schlechte Karten, aber wir haben die größte Fläche an Sonnenterassen, was uns ein Alleinstellungsmerkmal bringt.“

Im Herbst werde es weitere Workshops geben und die Produktentwicklung in den Regionen erarbeitet. „Geben wir uns allen die entsprechende Zeit, damit wir Erfolg haben, denn über Nacht passieren keine Wunder“, forderte der Tourismusreferent.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Ulli Sternig