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Kärnten transportiert Gelassenheit auf der Expo in Mailand

02.07.2015
Kärnten-Botschafter in Mailand: LR Benger, Kärnten Werbung und Entwicklungsagentur werben für Kärnten - Donnerstag Kärnten-Tag mit Franz Klammer
„Kärnten ist nicht nur Hypo, Heta und HCB. Kärnten ist mehr, Kärntens Wirtschaft leistet etwas und Kärnten ist als Tourismusland in die Auslage zu stellen“, fasste heute, Donnerstag, LR Christian Benger zusammen. Anlass dafür ist sein Besuch als Wirtschafts- und Tourismusreferent auf der Expo in Mailand, wo Kärnten, wie jedes Bundesland, einen eigenen Tag gestaltet. Gemeinsam mit der Kärnten Werbung und der Entwicklungsagentur Kärnten wurde der Kärnten Tag, der im Österreich Pavillon stattfindet, arrangiert. „Als Forstreferent geht mir das Herz auf, denn der Österreich-Pavillon wurde mit Holz aus Kärnten gebaut“, so Benger. Immerhin sei Italien einer der wichtigsten Holz-Abnehmer für Kärnten.

Kärnten liege im Zentrum der Alpen-Adria-Region, daher sei die Expo für wirtschaftliche Kontakte ebenso wichtig wie als Plattform für den Kärntner Tourismus. Jeder zweite Euro werde laut Benger im Export verdient, die unmittelbaren Nachbarländer seien wichtige Märkte. Unternehmen aus der Industrie, dem Gewerbe und dem Dienstleistungsbereich begleiten die Delegation nach Mailiand, um Kontakte zu knüpfen.

Aber Kärnten wird sich im Rahmen der Expo auch mit seiner neuen touristischen Positionierung präsentieren. „Kärnten tritt als Einheit am Markt auf und wir konzentrieren uns, der neuen Tourismusstrategie entsprechend, auf unsere Stärken. Die Geselligkeit, das Überschaubare, das Maßvolle und Bewahrende lassen sich als Gefühl verkaufen: Gelassenheit ist die DNA Kärntens. Das will der Gast im Urlaub in unserem Land erleben“, erklärte Benger. Mit an Bord daher die Kärnten Werbung und Kärnten-Botschafter Nummer 1, Franz Klammer. Heute, Donnerstag, am Abend präsentiert sich das Tourismusland Kärnten vor Meinungsbildnern, Journalisten und Reiseveranstaltern sowie Reisebüros. „Immerhin gehen die Prognosen von einer Erholung der Wirtschaft in Italien aus, ein leichtes Plus wird angekündigt“, so Benger.

Mittlerweile zählt der italienische Markt für das Tourismusland Kärnten zu den wichtigen Herkunftsländern neben Deutschland und den Niederlanden - der Winter wird derzeit noch stärker nachgefragt als der Sommer. Tendenz steigend. Die Mehrheit der italienischen Gäste kommt aus dem Norden Italiens, aus der Lombardei, aus Friaul-Julisch Ventien, dem Trentino der Emilia Romagna und aus dem Ballungsraum Rom. „Der Trend, Natur, Kulnarik und Geselligkeit zu erleben, steigt in Italien. Besonders erfreulich: Die Italiener reisen immer in größeren Freundes- und Familienverbänden“, erläuterte Benger. Buchungsentscheidend für einen Gast aus Italien sind die Kulinarik, die Gemütlichkeit, Kärntens Landschaft und hier besonders die Kombination von Berg und See.

Bad Kleinkirchheim, Villach, Hermagor-Pressegger See, Klagenfurt, Velden und Rennweg am Katschberg führen die Liste mit den meisten italienischen Urlaubern an. Über 460.000 Nächtigungen verzeichneten diese Orte im Sommer und Winter 2014 nur durch Gäste aus Italien. Hauptreisemonat der Italiener ist nach wie vor der August.

43 Prozent der Italiener buchen in Kärnten Vier- und Fünf-Sternehotels, 21,4 Prozent Drei-Sternehäuser und 15,5 Prozent wohnen in ihrem Urlaub in Ferienwohnungen. 55 Prozent der italienischen Urlauber in Kärnten sind zwischen 30 und 49 Jahr alt. 76 Prozent haben Matura oder einen Hochschulabschluss. 34 Prozent sind in leitenden Positionen oder selbständig. Als Infoquelle wird von den Italienern hauptsächlich das Internet angegeben, dort wird auch gebucht. 70 Prozent der Anreisen erfolgen mit dem eigenen PKW.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Stirn