News

LOKAL

Bildungsreform: LH Kaiser ist weiter von möglicher Lösung überzeugt

02.07.2015
Aufgeben kommt schon aus Verpflichtung gegenüber jungen Österreichern nicht in Frage! - Hauptziele: mehr Schulautonomie, Großteil des Bildungsbudgets muss bei Schülern in Klassen ankommen, effizientere Verwaltung
Als „bedauerlich“ bezeichnet Kärntens Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser den Entschluss von Landeshauptmann Erwin Pröll und Landeshauptmann Hans Niessl, die Bildungs-Reformarbeitsgruppe zu verlassen.

„Allen Beteiligten war und sollte schon allein aus der politisch wenig ruhmreichen Bildungsvergangenheit bewusst sein, dass diese dringend notwendige Reform den Einsatz aller verlangt. Es ist zu akzeptieren, dass es unterschiedliche Interessen gibt“, so Kaiser, der gerade deswegen gemeinsam an einer Lösung weiter arbeiten will. Allen laufenden Diskussionen zum Trotz sei er davon überzeugt, dass man eigentlich in den Standpunkten nicht weit voneinander entfernt sei: "Zwei Drittel der gemeinsamen Ziel stehen eigentlich außer Streit." Offen sei, wie eine günstige und effiziente Verwaltung ausgestaltet sein soll.

Ein Hauptziel müsse aus seiner Sicht Schulautonomie ab einer Schul-Grundgröße sein. Zudem sei alles daran zu setzen, dass der Großteil des Bildungsbudgets bei den Schülerinnen und Schülern in den Klassen ankommen muss.

„Von gut ge- und ausgebildeten jungen Menschen hängt letztlich auch die Zukunft Österreichs ab. Deswegen ist es für mich auch keine Option, die Flinte ins Korn zu werfen, nur weil es Hürden auf dem Weg zum Ziel gibt", so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Stirn