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LOKAL

Konfliktstelle zwischen Rad- und Autofahrern in Bad Saag wird entschärft

02.07.2015
LR Ragger ordnete Lokalaugenschein an, da sich Beschwerden häuften
„Obwohl die Errichtung der Straßenunterführung Bad Saag am Wörthersee, Bezirk Klagenfurt Land, die Rekordsumme von über zehn Millionen Euro kostete, wurde der Radweg von den ÖBB leider so knapp gestaltet, dass eine Unfallfalle entstanden ist“, teilt heute, Donnerstag, der Referent für Verkehrsrecht, LR Christian Ragger, mit.

Die Konfliktstelle zwischen Auto und Radfahrern entstehe deshalb, weil der Radweg im Bereich der Unterführung kurzzeitig unterbrochen ist und direkt in die Gemeindestraße Bad Saag mündet. Viele Radfahrer wären der Fehlmeinung, dass sie auf einem anderen Radweg weiter in Richtung Velden unterwegs wären, sodass es immer wieder zu gefährlichen Szenen kam.

Aufgrund von Beschwerden ordnete Ragger einen Lokalaugenschein an. Am Mittwoch berieten Experten an Ort und Stelle über eine Entschärfung der Konfliktstelle. „Die Fachleute gehen davon aus, dass durch neue Warnmarkierungen (u.a. ein Stoppzeichen) eine Verbesserung erreicht werden kann“, teilt Ragger mit. Es sei jedenfalls bedauerlich, dass die ÖBB trotz des hohen Geldeinsatzes keinen lückenlosen Radweg im Bereich der neuen Unterführung verwirklichen konnten. „Immerhin zählt die Strecke am Wörtherseeufer zu den beliebtesten Radrouten im Radland Kärnten“, meint Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Böhm