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Migration: LH Kaiser fordert EU-weite Solidarität

09.07.2015
Größtmögliche Unterstützung für Länder, die die meisten Migranten aufnehmen - Forderung nach EU-weiter Quote für Flüchtlingsunterbringung - Kampf gegen Schleusernetze
In der Ausschusssitzung der Regionen (AdR) gestern, Mittwoch, in Brüssel wurde auch das Thema der Migration behandelt. Die Europäische Kommission wurde aufgefordert, dringlich in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Ausschuss der Regionen erfolgreiche Integrationsmaßnahmen zu ermitteln, um hier eine EU-weite Anwendung zu erleichtern.

„Jene Mitgliedsstaaten, die die meisten Migranten und Kriegsflüchtlingen aufnehmen, sollen die größtmögliche Unterstützung, auch auf finanzieller Basis, von der EU erhalten“, forderte EU-Referent LH Peter Kaiser. „Damit soll die Aufnahme sowie die Integration und Inklusion der Menschen wesentlich erleichtert werden“, erläuterte Kaiser, der nochmals seine Forderung nach einer EU-weiten Quote unter allen Mitgliedsstaaten in der Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen zum Ausdruck brachte.

Eine enge Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten soll eine Steuerung der Migrationsströme ermöglichen, um hier präventiv agieren zu können, Interventions- und Rettungskapazitäten zu ermöglichen und so Migranten in Not zu helfen. Unter Einbeziehung der Strafverfolgungsbehörden auf internationaler Ebene sollen spürbare Ergebnisse im Kampf gegen Schleppernetze erwirkt sowie Wege für eine legale Einwanderung und die Durchführung einer Rückkehrpolitik erzielt werden.

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Germann/Stirn