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POLITIK

Kooperation KABEG und AUVA soll Synergieeffekte im Gesundheitswesen steigern

12.07.2015
LHStv.in Prettner: Win-win-Situation für Patienten, Bedienstete und Gesundheitswesen insgesamt
Zum einzigartigen Kooperationsmodell zwischen KABEG und AUVA bringt Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner dem Kollegium in der kommenden Regierungssitzung einen Zwischenbericht zur Kenntnis. „Ziel der Kooperation wird eine Optimierung der Versorgungsqualität sein, wobei die Eigenständigkeit von KABEG und AUVA gewahrt bleiben. Zudem werden sich durch die Kooperation bei einem verbesserten Leistungsgeschehen auch jährliche Einsparpotentiale von rund 4,6 Millionen Euro ergeben und bei beiden Kooperationspartnern können durch Synergieeffekte Investitionskosten vermieden werden, was sich bei der KABEG mit rund 17 Millionen Euro und bei der AUVA mit rund 22 Millionen Euro zu Buche schlägt“, so Prettner heute, Sonntag, über das zukunftsweisende Modell.

Für die KABEG ergebe sich zudem eine Steigerung der Attraktivität des Standortes durch die optimale Infrastrukturnutzung und bei der AUVA werde eine Aufwertung des UKH Klagenfurt zu einem überregionalen Traumazentrum wesentlich zur Standortsicherung beitragen. „Die räumliche Organisation ist so vorgesehen, dass die von der AUVA zu verantwortenden Bereiche wie Zentrale Notfallaufnahme – Erstuntersuchung und Schockräume, Stationen, Therapie und Nachbehandlung, die perioperative Station sowie der unfallchirurgische OP-Bereich im derzeitigen Bestand (erster und zweiter Finger sowie Zentral-OP-Bereich) untergebracht werden. Die derzeit dort situierten KABEG-Funktionseinheiten sollen in einem neu zu errichtenden fünften Finger untergebracht werden“, erklärt Prettner.

In der nächsten Sitzung des KABEG-Aufsichtsrates soll bereits der offizielle Startschuss für die Planungsphase fallen, mit der der Vorstand beauftragt wird.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm