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Regierungssitzung 6 - Landwirtschaftlicher Schultyp erfährt Zuspruch

14.07.2015
LR Benger: Nur hier steigt Schülerzahl – Thema der Almfutterflächen-Bewertung endlich positiv erledigt
Die Schülerzahlen im landwirtschaftlichen Bereich steigen weiter. Wie Agrarlandesrat Christian Benger heute, Dienstag, im Anschluss an die Regierungssitzung informierte, steige die Zahl von 1.305 auf .1.340 Schüler/-innen im kommenden Schuljahr. Die Verwaltung sei mit vier Sekretärinnen und einem Leiter effizient. Die Lehrer in den landwirtschaftlichen Fachschulen erfüllen auch die Internatsbetreuung, sind also sieben Tage in der Woche anwesend. Die landwirtschaftlichen Fachschulen sind ein Ganztagsschultyp und zeichnen sich durch die vielen Praxisstunden am Nachmittag aus.

Die Kosten für den Schultyp, für den die Agrarabteilung zuständig sei, seien in den letzten zehn Jahren um rund 36 Prozent laut dem Strukturentwicklungs-Konzept verringert worden. In den letzten zwanzig Jahren habe man die Dienststellen von 184 auf 164 reduziert.

Für die Dienststellen sei der Bildungsreferent des Landes zuständig, sie fallen nicht in den Aufgabenbereich des Agrarlandesrates. Die Schulen Althofen/Hunnenbrunn sowie Eberndorf und Goldbrunnhof seien bereits zusammengelegt worden. Der letzte Schritt bilde nun die Fusion von Drauhofen und Litzlhof nahe Spittal/Drau. Nunmehr liege man bei insgesamt sieben Standorten. Es sei schwierig, Kostenreduktionen durchzuführen und zugleich das Ausbildungsniveau zu steigern, sagte Benger. Aber der bisherige Weg sei sehr erfolgreich gewesen, das beweisen die steigenden Schülerzahlen.

Deutlich machte Benger weiters, dass es nach der heutigen Regierungssitzung einen Schlussstrich unter die Almfutterproblematik gebe. Nach fünf Jahren Unsicherheit sei dieses Thema nun erledigt, sagte der Landesrat. 7.000 sogenannte Almauftreiber konnten bereits im Herbst 2014 eine Korrektur der falsch ausgestellten Strafbescheide erfahren. 529 weitere Betroffenen würden nach dem heutigen Beschluss eine Rückzahlung erhalten. Zu Unrecht eingezogene Strafzahlungen würden damit retourniert werden. Nur bei den Almobleuten würde das Land den Schaden wiedergutmachen. Weiters betonte Benger, dass die Almbewirtschaftung überaus wichtig sei, sowohl für die Landwirtschaft wie auch für den Tourismus.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/kb