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HCB: Fische in der unteren Drau nur leicht belastet

21.07.2015
LR Köfer: Es werden keine Grenzwerte erreicht
Nach intensiven Beprobungen von Fischen aus der Drau, von der Gurkmündung bis nach Lavamünd, könne für die Fischerei Entwarnung gegeben werden. Das berichtet heute, Dienstag, Fischereireferent LR Gerhard Köfer. Alle Proben seien unterhalb des halben Grenzwertes von 25 µg/kg (gilt sowohl für Hexachlorbenzol – HCB als auch für Hexachlorbutadien – HCBD) geblieben. Einzig eine Probe aus dem Gurkrückstau habe einen doppelt so hohen HCBD Wert wie erlaubt aufgewiesen, der Gurkrückstau sei allerdings bereits vom verhängten Verzehrverbot betroffen.

Köfer zeigt sich erleichtert: „Die Ergebnisse der Beprobung ergeben, dass die Fische in der Drau nur von minderschweren Belastungen betroffen sind. Ein Verzehrverbot im Bereich von Völkermarkter und Lavamünder Stausee wäre einer schwere Belastungsprobe für die Kärntner Fischerei gleich gekommen.“

Sämtliche Proben seien lebensmittelrechtlich für den Genuss unbedenklich. Auch die gemessenen Quecksilberwerte würden keinen Grund zur Beanstandung geben. Neben HCB und HCBD seien die Fische auch auf Quecksilber getestet worden, auch hier sei der zulässige Grenzwert von 500 µg/kg nicht erreicht worden.

„Die gemessenen Quecksilberwerte bewegen sich weit unter dem, was wir in Meeresfischen, wie beispielsweise im Thunfisch, finden. Um den Genuss von Kärntner Fischen garantieren zu können, werden wir aber auch weiterhin intensive Beprobungen in den Kärntner Fischwassern durchführen“, so Köfer.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Gollob/Sternig