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LR Benger: Next Generation für Kärntens Veranstaltungen

22.07.2015
Rund um die Uhr was los: Seit heute Kärntens Veranstaltungs-App für iOS und Android zum Download - Erstes Bundesland mit zentraler Veranstaltungsdatenbank
Kärntens Kultur- und Brauchtumsveranstaltungen sind ab sofort über eine App und damit rund um die Uhr verfügbar. „Next Generation für unsere Veranstaltungen: Jederzeit und überall informiert darüber, wo in Kärnten was los ist“, fasste Kulturlandesrat Christian Benger heute, Mittwoch, zusammen. Auf seine Initiative hin gibt es in Kärnten, österreichweit einzigartig, eine zentrale Veranstaltungsdatenbank mit einer Homepage, sowie Widgets für die Hoteliers und einer App mit allen Veranstaltungshinweisen.

„Smartphones und Tablets bestimmen unser tägliches Leben. Einkaufen im Internet, Urlaub buchen mit einem Klick, Essen bestellen, wenn längst alles geschlossen hat, Informationen aller Art sind sofort abrufbar. Da muss Kärnten einfach mit“, so Benger.

Als coole Alternative zu tausenden Veranstaltungs-Foldern gib es nicht nur eine moderne Veranstaltungsdatenbank im Internet, sondern seit gestern auch die Apps für iOS- und Android-Handys. „Kärntens Kultur wird damit rund um die Uhr erlebbar. Vor allem die Gäste, deren Anforderung es ist, das Land zu erleben, haben einen super Überblick“, fasste Benger die Vernetzung mit dem Tourismus zusammen. Die entsprechenden Freigaben von Apple und Google seien gestern und vorgestern erfolgt und die App ist ab sofort abrufbar.

Die Links: https://itunes.apple.com/us/app/veranstaltungen-in-karnten/id1011142972?l=de&ls=1&mt=8 und https://play.google.com/store/apps/details?id=at.gv.ktn.kultur.events.android

„Wir stehen unter einem Spardruck, aber wir sparen nicht bei den Vereinen, bei den Ehrenamtlichen sondern bei Agentur, Druck und Papier“, betonte Benger.

Mit der neuen Datenbank (http://veranstaltungen.kaernten.at/) hat Kärnten ein modernes System, das aktuell ist, nutzer- und bedienungsfreundlich ist, das das vielfältige Angebot bündelt, Tourismus, Brauchtum und Kultur vernetzt und welches den Außenauftritt hochwertiger macht. Ein Open-Government-Data-System wurde entwickelt, so dass Veranstalter, Hoteliers, Tourismusregionen und User die Seite einfach warten, aktualisieren, darauf zugreifen und nutzen können. Mit der Firma Pixelpoint habe das Land laut Benger für die Umsetzung dieses elektronischen Meilensteins einen coolen Partner gefunden.

„Es ist nicht Aufgabe des Landes, Termine zu suchen, Broschüren in Auftrag zu geben, Folder zu drucken! Die Verwaltung hat anderes zu erledigen. Aufgabe des Landes ist es, beispielsweise Infrastruktur zur Verfügung zu stellen“, betonte Benger.

Das beste Beispiel, der ehemalige Heimat- bzw. der Kulturherbst: Kosten in der Höhe von rund 250.000 Euro für Folder und Bewerbung der Veranstaltungstermine im Herbst schlugen im Kulturbudget zu Buche. „Dabei wurden 80 Prozent der Veranstaltungen des restlichen Jahres ausgeschlossen, und damit benachteiligt! Die Debatten dazu waren zahlreich – zu Recht!“, so Benger. Denn: „Kultur ist das ganze Jahr“. Man werde keine Folder oder Broschüren von Landesseite für Veranstaltungshinweise, keine Druckwerke mehr produzieren. Diese Vorgangsweise wurde in der ARGE Volkskultur mit den Obleuten der 21 Kultur-Dachverbände einstimmig beschlossen.

Kosten für die Veranstaltungsdatenbank, die entsprechende Homepage, Widgets und die Apps:

- Entwicklungskosten: 30.000 Euro einmalig

- Laufende Kosten: 30.000 Euro
p.a. sind auch bisher für den Veranstaltungskalender der Kultur angefallen


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Stirn