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LHStv.in Prettner dankt Einsatzkräften nach Großeinsatz

25.07.2015
Bei Unwettern im Lavanttal, dem oberen Görtschitztal, in Wolfsberg und in der Gemeinde Frantschach kämpften rund 250 Feuerwehrleute gegen Wasser-, Schlamm- und Geröllmassen - Anträge auf Unterstützung durch Nothilfswerk können bei Gemeinden eingereicht werden
Unwetter mit Starkregen und Sturm sowie Brände nach Blitzschlägen haben gestern für zahlreiche Einsätze in Kärnten gesorgt. Besonders betroffen war der Bereich der Gemeinden Wolfsberg, Frantschach-St. Gertraud, Preitenegg sowie Lölling und Hüttenberg. Landeshauptmannstellvertreterin Beate Prettner bedankte sich heute, Samstag, in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser bei allen Einsatzorganisationen und freiwilligen Helfern. „Ihr unermüdlicher Einsatz ist großartig und Sie haben dadurch einmal mehr bewiesen, wie unverzichtbar Ihre Arbeit für Kärnten und seine Bevölkerung ist.“

250 Mann von 15 Feuerwehren hätten bei den Aufräumarbeiten an den mehr als 30 Einsatzörtlichkeiten bis in die späten Abendstunden gearbeitet, um noch größeren Schaden zu verhindern. „Sie unterstützten die Einsatzkräfte von Polizei und Straßenmeisterei, denn Bäche waren über die Ufer getreten und es war zu Verklausungen von Brücken sowie zu Überflutungen gekommen. Zahlreiche Keller seien unter Wasser gestanden. „Straßen wie die L148 Weinebene Straße und die L91 Klippitzthörl Landesstraße waren zweitweise aufgrund der enormen Wasser-, Schlamm- und Geröllmassen unpassierbar“, so Prettner.

Heute würden die Aufräumarbeiten fortgesetzt und der finanzielle Schaden könne momentan noch nicht beziffert werden. „Das ‚Kärntner Nothilfswerk‘ wird für eine möglichst rasche, unbürokratische und zweckmäßige Abwicklung der Hilfsmaßnahmen sorgen“, so die Landeshauptmannstellvertreterin. Betroffene sollen sich bei ihrem Gemeindeamt melden, die Antragstellung muss innerhalb von sechs Monaten nach Eintritt des Schadensereignisses erfolgen. Die Mittel des „Kärntner Nothilfswerkes" werden durch Zuschüsse des Landes, Zuschüsse des Bundes (Katastrophenfondsgesetz) und Erträgnissen von Sammlungen oder sonstige Zuwendungen aufgebracht.

Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Ulli Sternig