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Regierungssitzung 5 – Kärnten bereitet sich auf Landesausstellung 2020 vor

28.07.2015
LR Benger: Regierungskollegium beschloss Konzeption und Vorgangsweise für die Ausstellung im Süd Kärntner Raum anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Volksabstimmung
 2020 wird das Bundesland Kärnten das 100jährige Jubiläum der Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 begehen. Dieses Jubiläum soll nach Ansicht von Kulturreferent LR Christian Benger auch einen entsprechenden Stellenwert erhalten.
„Es werden allerorts Feierlichkeiten, Gedenken und Veranstaltungen geplant, organisiert und schließlich stattfinden. In Anbetracht des Jubiläums und der Grundsätze der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit wählen wir eine geordnete Vorgangsweise mit einer gebündelten Organisation“, erklärte Benger heute nach der Regierungssitzung, wo der Beschluss für diese Vorgangsweise und die Vorgaben des Landes erfolgte.
Das Gedenken an die Volksabstimmung sollte nach dem Beschluss heute in Form einer Landesausstellung vollzogen werden. Eine Steuerungsgruppe werde laut Benger eingerichtet, bestehend aus Mitarbeitern der entsprechenden Abteilungen des Landes sowie externen Experten, damit eine wissenschaftliche Aufbereitung garantiert ist.

„Damit nicht passiert, was bei vorhergehenden Landesausstellungen geschehen ist, sind die Vorgaben rechtzeitig und klar: Bestehendes nutzen, keine neuen Bauten, keine neuen Ausstellungsgebäude, keine neuen Erlebnisziele“, betonte Benger.

In dieser Landesausstellung sollte eine zeitgeschichtliche Betrachtung der letzten 100 Jahre Kärntens erfolgen und mit Perspektive für die zukünftige Entwicklung verbunden werden.
Eine weitere Vorgabe ist das dezentrale Konzept: Die Ausstellungsregion wird die ursprüngliche Abstimmungszone I sein. An mehreren Orten im Südkärntner Raum werden vorhandene Ausstellungs- und Erlebnisziele sowie Gedenkstätten genutzt. Weitere Orten werden Völkermarkt (Bezirksheimatmuseum) Eberndorf (Stift) Bleiburg (Werner Berg Museum) Ferlach (Büchsenmacher und Jagdmuseum) sein.

„Das Land tritt nicht als Veranstalter auf, sondern Dritte werden diese Funktion übernehmen. Es ist nicht Aufgabe des Landes, Veranstaltungen zu organisieren“, hält Benger fest.
Mit dem Beschluss heute beginnen die Vorbereitungsarbeiten, wie die Festlegung des Themas, der Region, der Orte und der Gebäude, der Projektträger, weiters die gemeinsame Projektentwicklung mit dem Projektträger, das Verfassen der Fördervereinbarung, die kontinuierliche Überprüfung der Einhaltung der vereinbarten Realisierungsziele bezogen auf das Gesamtprojekt sowie die Festlegung der begleitenden Kontrolle der widmungsgemäßen Verwendung der Landesförderungsmittel.

Die Vorlaufkosten im Rahmen der Konzeptionierung des Projektes „Kärntner Landesausstellung 2020“ werden durch das Budget der Abt 6 Bildung, Wissenschaft, Kultur und Sport, Unterabteilung Kunst und Kultur bedeckt und betragen rund 50.000 Euro für die nächsten Jahre.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger