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Großglockner Hochalpenstraße auf dem Weg zum Weltkulturerbe

05.08.2015
LHStv.in Schaunig: Vom wichtigen regionalpolitischen Projekt zum touristischen Aushängeschild – Hochalpenstraße feierte 80-jähriges Bestandsjubiläum
Bis zu 3.200 Menschen waren einst fünf Jahre lang mit ihrem Bau beschäftigt, heute zieht sie jährlich 900.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland an: Die Großglockner Hochalpenstraße zählt zu den Top 3 Attraktionen in Österreich und feiert im heurigen August ihr 80-jähriges Bestehen.

„In den 1930-er Jahren war die Errichtung dieser Alpenstraße ein wichtiges regionalpolitisches Projekt“, betonte LHStv.in Gaby Schaunig, in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser, in ihrer Festrede in der Salzburger Residenz vor 500 Ehrengästen. „Heute ist sie als touristisches Aushängeschild Kärntens nicht mehr wegzudenken.“

Zur Feier des runden „Geburtstags“ präsentierte die Großglockner Hochalpenstraßen AG das Buch „Die Großglockner Hochalpenstraße – Erbe und Auftrag“. Höhepunkt der Festveranstaltung in Salzburg war die feierliche Unterfertigung der gemeinsamen Ziele für die weitere denkmalgerechte Erhaltung des Bauwerks durch Schaunig, Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Bundesdenkmalamt-Präsidentin Barbara Neubauer sowie GROHAG-Vorstand Johannes Hörl. Nach fünf Jahren Vorbereitung und intensiver Verhandlungen ist es damit fix: die Großglockner Hochalpenstraße steht nunmehr unter Denkmalschutz und ist damit einen entscheidenden Schritt weiter auf dem Weg zur Anerkennung als UNESCO-Welterbe.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Zeitlinger
Fotohinweis: Großglockner.at/ Franz Neumayr