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KULTUR

Kärntens Literatur lebt von der Vielfalt

14.08.2015
LR Benger unterstützt DGZ Zammelsberg anlässlich des 30jährigen (neue DGZ) und des 50jährigen Jubiläums. Enthüllung eines Dichter-Gedenksteines für Florian Truppe
Die Dichtersteingemeinschaft Zammelsberg im Gurktal (DGZ) wurde 1956 vom Künstlerpfarrer Professor Johannes Pettauer und dem damaligen Volksschuldirektor von Zammelsberg, Hannes Seunig, ins Leben gerufen. Im Jahr 1985 wurde die Dichtergemeinschaft neu gegründet und wurde Dieter Hölbling-Gauster zum Obmann gewählt. Heute zählt die DGZ über 400 Mitglieder, alleine 112 Autoren und Autorinnen. Stellvertretende Obfrau ist Ilse Storfer.

Am Freitag, 14. August, werden in der Festhalle im Gasthaus Stromberger das 50jährige Jubiläum der DGZ und das 30jährige Jubiläum der DGZ Neu gefeiert. Zu Ehren von Florian Truppe wird ein Dichter-Gedenkstein enthüllt. „Kärnten ist ein Land der Literatur. Unser Land kann stolz sein auf eine große Anzahl von bedeutenden Schriftstellerinnen und Schriftstellern, deren Namen internationale Anerkennung finden“, sagt Benger anlässlich der Jubiläen.

Die DGZ vereine laut Benger die Pflege und Erhaltung eines wertvollen Bestandteiles der Volkskultur und der deutschen Sprache mit dem Jahr des Brauchtums. Immerhin finden in der DGZ Werke von der Mundart bis hin zur hochdeutschen Lyrik Platz. „Diese Initiative ist wieder ein Beispiel, dass Kultur und Kunst keine Frage des Zentralraumes alleine sind“, sagt Benger. Er dankt besonders Dieter Hölbling-Gauster und seiner Stellvertreterin Ilse Storfer für ihr Engagement. „Damit wird Kunst und Kultur im ländlichen Raum erlebbar und zur Säule im Kulturland Kärnten“, so Benger. Die DGZ wird heuer aus dem Kulturreferat mit rund 4.000 Euro unterstützt.

Weil Kärnten als Land der Literatur gilt, hat der Kulturlandesrat im Jahr 2014 auch den Schwerpunkt Literatur gesetzt. „Damit haben wir auch der literarischen Förder-Dürre ein Ende gesetzt. Verlage, Literaten und junge Schriftsteller/-innen wurden im Schwerpunktjahr unterstützt“, weist Benger hin. Zu den Literaturschwerpunkten im Jahr 2014 zählten die Verlagsförderung, das große Arbeitsstipendium für Autorinnen und Autoren sowie die neue Förderung für den Ankauf von Vor- und Nachlässen.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch